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2016 : Erneut die Pforzheimer. Foto: Ketterl/Archiv
2016 : Erneut die Pforzheimer. Foto: Ketterl/Archiv
2017: Einfach unschlagbar. Foto: Ketterl/Archiv
2017: Einfach unschlagbar. Foto: Ketterl/Archiv
2014: Marius und Nina. Foto: Ketterl/Archiv
2014: Marius und Nina. Foto: Ketterl/Archiv
07.12.2018

Jahr um Jahr zum Sieg getanzt: Marius-Andrei Balan hat schon fünfmal den Goldstadtpokal gewonnen

Pforzheim. Ob Marius-Andrei Balan und Khrystyna Moshenska, das Top-Paar des Schwarz Weiß Clubs Pforzheim (SWC), an diesem Wochenende in der chinesischen 15 Millionen Einwohner-Metropole beim Grand-Slam-Finale wieder als Sieger auf dem obersten Treppchen stehen werden?

Im Vorjahr gewannen sie zum Abschluss der Saison das Turnier in den lateinamerikanischen Tänzen überraschend gegen ihre Dauerrivalen Armen Tsaturyan und Svetlana Gudyno aus Russland, den aktuellen Welt- und Europameistern. Und sie begannen dann das Jahr 2018 mit dem Gewinn des Goldstadtpokals der Stadt Pforzheim.

Das hochkarätige World Open-Turnier der World Dancesport Federation um Weltranglistenpunkte und vor allem um die begehrte, künstlerisch gestaltete wertvolle Trophäe sah Marius zum fünften Mal als Sieger: 2014 mit Nina Bezzubova, dann von 2015 an mit Khrystyna, mit der er nicht nur auf dem Parkett ein Paar ist.

Am Donnerstag flogen die beiden nach Shanghai. Sollte es dieses Mal nicht mit Platz Eins klappen, wird es am 26. Januar keine Revanche geben, wenn im CongressCentrum Pforzheim (CCP) das 58. Internationale Tanzturnier um den Goldstadtpokal der Stadt Pforzheim stattfinden wird. Denn das russische Paar meidet es, wohl wegen des möglichen Heimvorteils, in Deutschland gegen Balan/Moshenska anzutreten. So waren sie auch nicht zu den German Open Championships 2018, ebenfalls ein GrandSlam-Turnier, nach Stuttgart gekommen, das Marius und Khrystyna dann souverän gewannen.

Ganz vorn in der Weltrangliste

Welch hochkarätiges Starterfeld dennoch in der Goldstadt erwartet wird, darauf verweist SWC-Präsident Bernd Roßnagel mit Blick auf die derzeitige Weltrangliste und das Ergebnis vom vergangenen Januar: Andrea Silvestri/Martina Varadi aus Ungarn wurden damals Zweite und liegen auf Rang 6, von 7 bis 11 platzieren sich Edgar Marcos Bortjas/Alina Nowak (Polen, siebte in Pforzheim), Umberto Gaudino/Louise Heise (Dänemark, dritte ), Guillem Pascua/Rosa Carne (Spanien, vierte), Timur Yusupov/Sofia Kharina (Russland, fünfte) und Konstantin Gorodlov/Dominika Bergmannova (Estland, sechste). Marius-Andrei Balan hatte seine Tanzkarriere im November 2006 mit Irina Rausch begonnen. Zwei Jahre später bildete der gebürtige Rumäne mit Sarah-Sophie Ritz ein Paar, um dann von August 2010 an mit Nina Bezzubova auf der Erfolgleiter steil nach oben zu tanzen. Beide gewannen 2014 auch den Goldstadtpokal, nachdem sie im Jahr zuvor WM-Dritte waren. Dann trennten sie sich. Nina fand in Timur Imametdinov einen neuen Partner. Beide starteten zunächst noch für den Schwarz Weiß Club und wechselten mittlerweile nach Bremen.

Der 27-jährige Marius tanzt seit November 2014 mit einer Weltmeisterin zusammen, denn die aus der Ukraine stammende Khrystyna Moshenska (28) gewann den Latein-Titel mit Aniello Langella (seit Februar 2010) dreimal für Italien. Und mit ihm stand sie in Shanghai auch beim GrandSlam-Finale schon ganz oben bei der Siegerehrung.

Nun heißt es Daumendrücken beim Schwarz Weiß Club, damit ihrem tänzerischen Aushängeschild in China wieder solch ein Coup wie im vergangenen Jahr gelingt. Und mit Blick auf den Goldstadtpokal 2019 hat Marius seine sechste Trophäe fest im Visier. Wobei SWC-Präsident Roßnagel noch weitere heiße Anwärter auf eine Top-Platzierung im Club vorweisen kann. So hatten Jacqueline Joos und Razvan Dumitrescu am vergangenen Wochenende den dritten Platz bei den World Open in Maribor (Slowenien) erreicht.

Als deutsche Vizemeister hatte sich vor kurzem das SWC-Standard-Paar Anatoly Novoselov/Tasja Schulz-Novoselov die Fahrkarte zur WM gesichert. Sie werden beim Turnier um den „Preis der Pforzheimer Wirtschaft“ sicher vorn mitmischen. Und beim Latein-Nachwuchs, der am 26. Januar 2019 um den „red young Cup“ der Sparkasse Pforzheim Calw mit dabei sind wird, kann der Schwarz Weiß Club ebenfalls auf eine Treppchen-Platzierung hoffen. Wobei es, so Bernd Roßnagel, im CCP natürlich nicht nur Tanzsport der Spitzenklasse geben wird, denn unter dem Motto „Glamour meets Sports. Entertainemant and Charity“ bietet der Schwarz Weiß Club als Veranstalter seinen Gästen unter anderem mit Show-Einlagen auch ein Rahmenprogramm der Extraklasse für einen Gala-Ball als gesellschaftliches Ereignis für Pforzheim und die Region.

Das Turnier um den Goldstadtpokal startet am Samstag, 26. Januar, um 11 Uhr mit den Vorrunden. Beliebt ist stets das Nachmittagsprogramm mit Auftritten verschiedener Formationen des Schwarz Weiß Clubs. Um 18 Uhr wird dann der rote Teppich ausgerollt und die Gäste werden mit einem Cocktailempfang begrüßt, bevor um 19 Uhr das festlich-sportliche Programm beginnt. Karten gibt es in den Schmuck-welten am Leopoldplatz und im Internet: www.goldstadtpokal.de