nach oben
Harmonische Sitzung: Stiftungsvorsitzender Albert Esslinger-Kiefer (vorne), Karl-Heinz Klett (Mitglied im Stiftungsvorstand), Stephanie Rösch (Assistentin des Verlegers) und vom Stiftungsrat Dieter Pflaum, Thomas Satinsky (Vorsitzender), Sigmund Brenk, Mathias Sailer sowie Ulrike Trampus (von links). Foto: Ketterl
Harmonische Sitzung: Stiftungsvorsitzender Albert Esslinger-Kiefer (vorne), Karl-Heinz Klett (Mitglied im Stiftungsvorstand), Stephanie Rösch (Assistentin des Verlegers) und vom Stiftungsrat Dieter Pflaum, Thomas Satinsky (Vorsitzender), Sigmund Brenk, Mathias Sailer sowie Ulrike Trampus (von links). Foto: Ketterl
27.10.2017

Jakob- und Rosa-Esslinger-Stiftung unterstützt wieder Vielzahl von Projekten

Pforzheim. Harmonisch und konstruktiv verlief die Stiftungsratssitzung der Jakob-und-Rosa-Esslinger Stiftung. Ohne die, von PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer gegründete Stiftung, wären etliche Jugend- und Kulturprojekte in Pforzheim und im Enzkreis nicht möglich. Allein im Jahr 2017 wurden Projekte in einer Gesamthöhe von 34 000 Euro gefördert.

Das Spektrum reicht von Bücherspenden für Schulen über Online-Kurse „Sicherheit im Internet“ (siehe Artikel „Smartphone verstehen, Stress umgehen“ auf dieser Seite) bis hin zu einem Imagefilm für das Faust-Museum in Knittlingen. Immer jedoch steht die sinnvolle Lebensführung junger Menschen im Zentrum der Stiftungsarbeit. Zentrale Veranstaltung war auch in diesem Jahr wieder der Autorenwettbewerb des „Clubs der jungen Dichter“, an dem sich mehr als 700 Kinder beteiligten. Stiftungsratsvorsitzender Thomas Satinsky erklärte, dass der Wettbewerb einer der am höchsten dotierten Literaturwettbewerbe in Deutschland sei. Stiftungsvorsitzender Albert Esslinger-Kiefer stellte fest, dass „junge Menschen durchaus Freude am bedruckten Papier haben“, was ihn als Verleger und Herausgeber der Pforzheimer Zeitung „natürlich freut“.

Diskutiert wurde im Stiftungsrat, ob man sich künftig mit der Stiftung auch an Jugendeinrichtungen wie Kindertagesstätten beteiligen soll. Dazu sind die ersten Gespräche von Albert Esslinger-Kiefer mit der Stadtverwaltung Pforzheim bereits geführt worden. Dieser Vorgang mache deutlich, dass es zunehmend privaten Engagements bedarf, um gemeinnützige Projekte ins Ziel zu bringen. Nach der Erläuterung zum Jahresabschluss 2016 wurde der Stiftungsvorstand einstimmig entlastet. Albert Esslinger-Kiefer: „Wir möchten bei unserer Förderungs-Strategie bleiben und einige kleine und mittelgroße Projekte unterstützen, was aber nicht ausschließt, dass die Stiftung sich wieder einmal einer größeren Sache annimmt.“