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Freude über ausgezeichnete Johanna-Wittum-Schüler: Schulleiterin Margarete Schaefer, die Austauschschüler Nicole Wirth, Jan Kunzmann und Sonja Lochmüller sowie Franziska Munoz von der Baseler Firma Roche (vorne, von links) sowie Projektleiter, die Gasteltern Lochmüller und die stellvertretende Schulleiterin, Michaela Keinath (hinten, von links). Foto: Privat
Freude über ausgezeichnete Johanna-Wittum-Schüler: Schulleiterin Margarete Schaefer, die Austauschschüler Nicole Wirth, Jan Kunzmann und Sonja Lochmüller sowie Franziska Munoz von der Baseler Firma Roche (vorne, von links) sowie Projektleiter, die Gasteltern Lochmüller und die stellvertretende Schulleiterin, Michaela Keinath (hinten, von links). Foto: Privat
15.11.2016

Johanna-Wittum-Schüler forschen in den USA

Pforzheim. Für ihr Engagement im Rahmen des „Research Experience Scholars“-Projekts haben die drei Johanna-Wittum-Schüler Sonja Lochmüller, Nicole Wirth und Jan Kunzmann ein Abschlusszertifikat erhalten. Die Bildungsinitiative fördert den naturwissenschaftlichen Nachwuchs mit dem Schwerpunkt „Biotechnologie“. Sechs Wochen besuchten die Schüler die Governor’s School for Science and Mathematics (GSSM) in Hartsville in South Carolina, USA. Gleichzeitig arbeiteten die Schüler mit amerikanischen Forschern der South Carolina University in Columbia an wissenschaftlichen Projekten im Bereich der Krebs- und Gehirnforschung sowie auf dem Gebiet der Eisenmangel-Erkrankungen. Das Projekt wurde von der Firma Roche unterstützt.

Vom 13. August bis 24. September waren Sonja Lochmüller, Nicole Wirth und Jan Kunzmann in den USA. Im Sinne der Förderung der Schulpartnerschaft hatten zuvor drei Schüler aus Hartsville (USA SC) das Biotechnologische-Gymnasium in Pforzheim besucht. Sie absolvierten am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg ein sechswöchiges Forschungspraktikum. Die deutschen Schüler zwischen 17 und 19 Jahren wohnten auf dem Campus der GSSM, um dort auch einen Einblick in das Unterrichtsgeschehen zu bekommen. Begleitet wurden ihre Projekte von Mentoren der University of South Carolina in Columbia. Dabei entstanden anspruchsvolle Forschungsarbeiten, für die die Schüler nun ausgezeichnet werden.

Fingerzeig für Berufswahl

Während der Feierstunde berichteten die drei Schüler von ihren Forschungsergebnissen und Erfahrungen in den USA vor Fachleuten aus der Industrie, Lehrern und Eltern. Auch die Mitschüler zeigten großes Interesse. Seit 2009 besteht die Schulpartnerschaft zwischen Johanna-Wittum-Schule und GSSM. Beide haben einen Biotechnologiezweig. Den Jugendlichen wird mit dem Austauschprogramm ein fachlicher Einblick in die internationale Forschung ermöglicht. Das Programm sei eine beispielgebende Nachwuchsförderung im naturwissenschaftlich-biotechnologischen Bereich, so Franziska Muñoz (Corporate Donation and Sponsoring von Roche, Basel), die das Projekt begleitet. „Dadurch wurde uns ein tiefer Einblick in die Berufswelt der molekularbiologischen Forschung ermöglicht. Wir erhielten die Möglichkeit, fachliche und praktische Erfahrungen in eigenständiger Laborarbeit zu sammeln, die mit Sicherheit richtungsweisend für meine künftige Berufswahl sein werden“, sagte Sonja Lochmüller begeistert.