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250 Jahre Goldstadt Pforzheim

Schauspiel, Akrobatik, Tanz, Musik und Feuerwerk - die Dresdner Theatergruppe „Titanick“ begeisterte die Zuschauer bei ihrer Schmuckjubiläums-Parade durch Pforzheim. © Ketterl
Schauspiel, Akrobatik, Tanz, Musik und Feuerwerk - die Dresdner Theatergruppe „Titanick“ begeisterte die Zuschauer bei ihrer Schmuckjubiläums-Parade durch Pforzheim. © Ketterl
Ein langer Lindswurm aus Ringen zieht sich , wie hier bei der Probe am Donnerstag, auf der Deimlingstrasße in Richtung Schloßberg. Foto: Ketterl
28.07.2017

Jubiläums-Parade: "Titanick" erweckt Stadthistorie spektakulär zum Leben

Es ist ein ganz besonderes Geschenk, das Pforzheim sich mit der Aufführung der Dresdner Theatergruppe „Titanick“ selbst gemacht hat. Wobei das Wort „Aufführung“ dem Spektakel in der Innenstadt am Freitag Abend kaum gerecht wird. Die Parade nahm die Zuschauer mit auf eine Zeitreise durch die Vergangenheit und gab ihnen das Gefühl, nicht Betrachter, sondern selbst Teil des Geschehens zu sein. Keine Aufführung, sondern ein Abenteuer: So könnte man es beschreiben.

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Bildergalerie: Schmuckjubiläums-Parade von Titanick In Pforzheim

Bildergalerie: "Titanick" begeistert bereits bei der Generalprobe in Pforzheim Straßen

Den Akteuren gelang es, die Stadtgeschichte mit allen Registern des Theaters lebendig werden zu lassen und mit großen Bildern, jeder Menge Pyrotechnik, Feuer und Farbe eindrucksvolle Szenen der 250-jährigen Geschichte der Pforzheimer Schmuck-und Uhrenindustrie zu erzählen Immer wieder tauchten an unerwarteten Orten Schauspieler oder Musiker auf.

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Es war, als habe „Titanick“ ein Netz aus Akteuren über die ganze Stadt gespannt, das die Zuschauer in Atem hält und nur auf die nächste Überraschung warten lässt. So bereits zu Beginn der Stadtinszenierung auf dem Waisenhausplatz, wo die Schmuckgeschichte ihren Ursprung hat. Das Kriegsende wird mit weißer Flagge und Trompeten vom Turm der Stadtkirche aus verkündet. Die Waisenkinder, gespielt vom Kinderchor der Chor-Akademie Pforzheim, haben Hunger und rennen durch die Zuschauer-Menge. Sie werden von den fünf Protagonisten, ausgestattet mit prachtvollen, goldenen Kostümen, zurechtgewiesen und die abenteuerliche Reise beginnt. Zentrales Element der Inszenierung ist die rund 14 Meter lange Schatulle, in deren Innern immer wieder neue Seiten der Geschichte aufgezeigt werden.

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