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Jugendamt bringt Frühe Hilfen zu den Familien
Jugendamt bringt Frühe Hilfen zu den Familien
23.05.2011

Jugendamt bringt frühe Hilfen zu den Familien

PFORZHEIM. Ein wichtiges Element in der Arbeit des Jugendamts sind die Frühen Hilfen. Dabei handelt es sich um lokale und regionale Unterstützungssysteme mit koordinierten Hilfsangeboten für Kinder und Eltern ab dem Beginn der Schwangerschaft und in den ersten drei Lebensjahren.

Dazu gehören auch die Schwangerschaftsberatung, das Familienhebammenprojekt, die von der PZ-Aktion „Hand in Hand“ finanzierten Baby-Begrüßungspakete sowie verschiedene Förderkurse. Vom Bund erhält das Pforzheimer Amt für die Frühen Hilfen 30 000 Euro. Besonders gefragt sind die Familienhebammen, die sich jährlich um 30 Familien kümmern. „Unser Wunsch ist es, dieses Projekt auszuweiten, da es eine große Akzeptanz erfährt und das Jugendamt sehr vom positiven Image der Hebammen profitiert“, sagt Norbert Könne, Leiter der Sozialen Dienste. Gerade in diesem Bereich könnten Kindesvernachlässigung und -misshandlung vermieden sowie überforderte Eltern und damit gefährdete Säuglinge frühzeitig erreicht werden. das Jugendamt präsentiert sich am Freitag, 27. Mai, von 9 bis 14 Uhr auf dem Bauernmarkt.