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07.12.2017

Jugendarbeit braucht mehr Lobby

Drei Verwaltungsvorlagen zur Zukunft der SjR Betriebs GmbH haben gestern im Jugendhilfeausschuss für Diskussion gesorgt und werden im Gemeinderat abschließend beurteilt. Zum einen ging es um die Rückzahlung von 150 000 Euro der Zuschüsse aus dem Jahr 2016, die laut Stadt nicht in den Betrieb des Kinder- und Jugendtreffs Neo und des Treffs in Würm geflossen waren. Zum anderen um die Leistungsvereinbarungen in Höhe von 2,05 Millionen Euro für das kommende Jahr. Im dritten Part soll der Gemeinderat den Empfehlungen der Arbeitsgruppe 78 nach besseren Standards in der Kinder- und Jugendarbeit für die nächsten Jahre folgen und die Verwaltung dies schrittweise umsetzen und entsprechend Geld zur Verfügung stellen. Der Goldstadt fehlten

15 Planstellen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit, um den Durchschnitt anderer Stadtkreise im Land zu erreichen, erklärte Sozialdezernentin Monika Müller. Auf 1000 Jugendliche kämen 1,23 Planstellen, in Ulm seien es 1,58 Planstellen. Die Effizienz der Mittel sei im Stadtgebiet unterschiedlich verteilt. In Würm kostet die Arbeit pro Treffbesucher 435 Euro und es werden 116 Mädchen und Jungen erreicht. In Eutingen gibt die Verwaltung 45 Euro pro Besucher aus und hat 375 Jugendliche zu versorgen.

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