nach oben
27.10.2015

Jugendgemeinderat: Angebote auf dem Prüfstand

Pforzheim. In einer außerordentlichen Sitzung hat sich der Jugendgemeinderat gestern mit nur einem einzigen Tagesordnungspunkt befasst: dem Bedarf für die Kinder und Jugendarbeit in Pforzheim. Reinhard Gotsch, zuständig für die Jugendhilfeplanung, stellte den Räten die Ergebnisse der Arbeitsgemeinschaft (AG) Bedarfsplanung vor, die sich in den vergangenen Monaten mit diesem Thema befasst hatte.

Sie hatte die Situation auf Grundlage des Berichts zur Kinder- und Jugendförderung in den einzelnen Stadtteilen unter die Lupe genommen und bewertet. „Ziel war es, zu veranschaulichen, wie es um die Kinder- und Jugendarbeit bestellt ist – und welche Themen die nächsten fünf Jahre auf der Agenda stehen“, so Gotsch. Nun gibt die AG Empfehlungen an den Jugendhilfeausschuss für die kommenden Jahre.

. Unterm Strich spricht sich die Arbeitsgemeinschaft für einen Ausbau der Angebote aus (siehe Kasten). Aber auch Veränderungen werden angeregt. Gerade den sozial belasteten Stadtteilen im Kerngebiet soll unter die Arme gegriffen werden. „Ziel sollte sein, für jedes in Armut lebende Kind einen Platz oder ein Angebot in der offenen Kinderarbeit vorzuhalten“, so Gotsch. Während Kinder in den Stadtteilen außerhalb meist in Vereinen oder kirchlichen Einrichtungen aktiv seien, sei das Angebot – gemessen an der Zahl der in Armut lebenden Kinder – vor allem in der Nordstadt zu verbessern. Dies soll unter anderem durch die Einrichtung eines Kindertreffs geschehen.

Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.