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Jugendgemeinderat

Symbolfoto: dpa
Symbolfoto: dpa
15.05.2018

Jugendgemeinderat: Gremium gibt Datum für Wahlen bekannt

Pforzheim. Die Zeit des amtierenden Jugendgemeinderats (JGR) ist beinahe gezählt. Bei der vergangenen Sitzung am Montagabend gab das jugendpolitische Gremium bereits das Datum für die kommende Wahl im Oktober bekannt. Eines der vom JGR angeschobenen Großprojekte, ein Beachvolleyball-Feld in der Nordstadt, wird kurz vor dem Ende der Amtszeit erst einmal aufgeschoben.

Noch drei Mal tagt der zweite Jugendgemeinderat (JGR), bis die Legislaturperiode der amtierenden 20 Mitglieder endet. Bei der vergangenen Sitzung am Montagabend stimmte das Gremium dem Vorschlag des Präsidiumsvorsitzenden Markus Fischer (Junge Union) zu, die nächsten Wahlen in der Zeit zwischen dem 8. und 21.Oktober abzuhalten. Zuvor will der JGR aber noch die neue Jugendgemeinderatswahlordnung auf den Weg bringen. Nach mehr als einem Jahr Arbeit stand deren überarbeitete Fassung auf der Tagesordnung.

Anders als bisher, soll dieses Mal direkt in den Schulen abgestimmt werden. Davon versprechen sich die Räte eine höhere Wahlbeteiligung als 2016, als nur 7,4 Prozent der wahlberechtigten Jugendlichen ihre Stimme abgaben. Um zu einer gerechteren Verteilung für die Schularten zu gelangen und damit ein besseres Abbild der Jugendlichen zu erreichen, sollen jeder Schulart je zwei Kontingentplätze zugesichert werden. Damit sind zehn der insgesamt 20 Plätze an die Schulen verteilt. Die andere Hälfte fallen der Allgemeinverteilung zu – und sind damit frei für Interessanten – egal, welchen Hintergrunds.

Für einen Dämpfer sorgte Reinhard Gotsch vom Jugend- und Sozialamt. 5000 Euro seines Budgets hatte der JGR für einen Beachvolley-Platz zurückgestellt. Dieser sollte auf der Freifläche am alten Güterbahnhof entstehen. Doch dazu wird es vorerst nicht kommen. „Wir haben keinen sozialen Träger gefunden, der das Projekt koordinieren will“, erklärte Gotsch.

Kurz vor dem Ende des amtierenden JGR machte Rico Edelmann (Junge Liberale) seinem Ärger über das mangelnde Engagement vieler Gremiumsmitglieder Luft. „In den letzten acht Wochen haben wir inhaltlich nicht gearbeitet“, so Edelmann. Er habe zwar Verständnis dafür, dass einige für Abschlussprüfungen lernen mussten. Die moderne Technik mache es aber durchaus möglich, kurze Gespräche untereinander zwischenrein zu schieben. „Wir müssen schauen, dass wir in unseren letzten Monaten noch etwas reißen“, forderte Edelmann.

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