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Der zweite Pforzheimer Jugendgemeinderat möchte mehr Mitspracherecht als sein Vorgänger. Foto: Seibel/PZ-Archiv
Bastian Eckarth, 231 Stimmen, Junge Union
Sascha Meininger, 229 Stimmen
Leon Lichtwer, 224 Stimmen, Junge Union
Paul-Valentin von Massow, 220 Stimmen
Elias Potje, 211 Stimmen
Paul Günther, 204 Stimmen
Marta Polanski, 201 Stimmen
Joyceline Esaias, 198 Stimmen
Lukas Kresser, 322 Stimmen
Simon Berger, 293 Stimmen, Junge Union
Niklas Finger, 282 Stimmen, Junge Union
Markus Fischer
Lukas Schwarz, 233 Stimmen, Junge Union
Zoë Zinser, 284 Stimmen, Junge Union
Lena Dietrich, 273 Stimmen, Junge Union
Antonia Scheuermann, 252 Stimmen
Elena Toth, 248 Stimmen, Junge Union
Melisa Celik, 247 Stimmen, Junge Union
Marc Menz, 243 Stimmen, Junge Union
Wolf Klinzing, 242 Stimmen, Junge Union
10.10.2016

Jugendgemeinderat gewählt: Das neue Sprachrohr der Jugend

Pforzheim. Pforzheims Jugend hat gewählt: Seit heute stehen die 14 bis 21-Jährigen fest, die die meisten Stimmen bei der Wahl des zweiten Jugendgemeinderats sammeln konnten.

Bildergalerie: Die neuen Pforzheimer Jugendgemeinderäte

Der zweite Pforzheimer Jugendgemeinderat möchte mehr Mitspracherecht als sein Vorgänger. Foto: Seibel/PZ-ArchivZoë Zinser, 284 Stimmen, Junge UnionBastian Eckarth, 231 Stimmen, Junge Union
Umfrage

Die Wahlbeteiligung für den Pforzheimer Jugendgemeinderat lag bei nur 7,4 Prozent. Ist die Jugend heute besonders politikverdrossen?

Nein, das hat andere Gründe 39%
Ja, leider 55%
Weiß nicht 6%
Stimmen gesamt 492

Bürgermeisterin Monika Müller hat die Platzierungen am Montag im Ratssaal bekanntgegeben. Sie beglückwünschte die 20 Gewinner und tröstete alle, die nicht auf Anhieb einen Sitz ergattern konnten: Erfahrungsgemäß sei die Chance, als Nachrücker zum Zug zu kommen, im Jugendgemeinderat groß.

Mit den Jugendlichen gelte es zu diskutieren, wie die Wahlbeteiligung von nur 7,4 Prozent gesteigert werden kann: „Denn das kann für niemanden ein zufriedenstellendes Ergebnis sein“, so Müller. Es gab aber auch Grund zur Freude: So haben es acht ehemalige Räte wieder ins Gremium geschafft – und können so ihre Erfahrung einbringen. Zudem haben sieben der neun zur Wahl stehenden Frauen einen Sitz erhalten. Somit sei das Geschlechterverhältnis im Jugendgremium ausgewogener als im Gemeinderat.

Nicht ganz so ausgeglichen fiel das Ergebnis bei den politischen Jugendorganisationen aus. Keine hat es geschafft einen Vertreter im Gremium zu positionieren – bis auf eine: Die Junge Union (JU) um ihren Kreisvorsitzenden Philipp Dörflinger hat ihr mit zwölf von 20 Sitzen die absolute Mehrheit und damit ihr erklärtes Ziel erreicht. Was die Unionsjugend aus ihrer Mehrheit macht, kann sie ab November zeigen. Nach den Herbstferien soll der Jugendgemeinderat erstmals tagen. Dann wird wohl entschieden, wer der Vorsitzende wird. Bis dahin haben die Jugendlichen zwei Wochen Zeit, um ihre Wahl anzunehmen.

Kurze Videos von gewählten Jugendgemeinderäten gibt es auf dem Snapchat-Account der PZ, die dort unter dem Nutzernamen pznews zu finden ist. Alternativ kann auch einfach der auf dieser Seite abgebildete Snap-Code mit dem Smartphone abgescannt werden. Dann erkennt der Dienst automatisch den Account.

Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.