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Hinten Vielfalt, auf dem Tisch die Finalisten-Entwürfe, dazwischen die Jugendgemeinderäte Markus Fischer, Patricia Pfisterer und Niklas Finger (von links). Foto: Seibel
Hinten Vielfalt, auf dem Tisch die Finalisten-Entwürfe, dazwischen die Jugendgemeinderäte Markus Fischer, Patricia Pfisterer und Niklas Finger (von links). Foto: Seibel
12.12.2014

Jugendgemeinderat läutet heiße Phase der Logo-Wahl ein

Julius Auerbach, Swetlana Eberle, Nancy Eisele, Maik Gramalla und Claire Siebenmorgen: So heißen die fünf Finalisten bei der Wahl für ein Logo des Jugendgemeinderats. 51 Jugendliche hatten Vorschläge eingereicht. Deren eindrucksvolle Vielfalt führte gestern eine Präsentation in der Stadtbibliothek vor Augen.

Gemalte und am PC gestaltete Schriftzüge, Comicfiguren und Tiere, ein stilisierter Ratstisch, das Pforzheimer Wappen oder die Stadt-Silhouette: Über „viele unterschiedliche Eindrücke“ und „ganz tolle Entwürfe“ freute sich Patricia Pfisterer, die Präsidiumsvorsitzende des Jugendgemeinderats. Das Logo soll Briefkopf und Internetseite des Gremiums, aber auch alle Publikationen, Flyer und Banner zieren. Geplant ist, nach einer Endabstimmung das Gewinner-Logo in der ersten Sitzung des Jugendgemeinderats am 27. Januar vorzustellen.

Die aktuelle Kritik der Jungen Liberalen konnte Pfisterers Freude über den Einsatz der Jugendlichen nicht trüben. Wie berichtet, hatte der Juli-Vorsitzende Henry Lam, der übrigens auch einen Logo-Entwurf eingereicht hat, die Arbeit des Gremiums harsch kritisiert. „Das kratzt schon ein bisschen an der Seele“, sagte Pfisterer: Kritik tut immer weh, zumal wenn der Jugendgemeinderat solch ein riesiger Lebensinhalt ist.“ Sollten sich Aspekte der großteils unangebrachten Vorwürfe als berechtigt erweisen, werde man daran arbeiten. Sie sei sehr zufrieden mit der Arbeit von „21 tollen Leuten“, so Pfisterer mit Blick auf das Gremium und die Geschäftsstellenleiterin Diana Wolff. Auch die Nachwuchsorganisationen von SPD und Grünen, Jungsozialisten und Grüne Jugend, wiesen gestern Lams Vorwürfe in einer Pressemitteilung als „unseriös“ zurück, während er sie bekräftigte.

Die heiße Phase der Abstimmung startet Anfang Januar auf der Facebook-Seite „Jugendgemeinderat Pforzheim“.