nach oben
Katja Wengert ist eine von zwei Hauptamtlichen der Jugendarbeit Stadtteile – und das Jugendhaus in Büchenbronn ist einer von neun Treffs für Kinder und Jugendliche in der gesamten Stadt. Foto: Seibel (Archiv)
Katja Wengert ist eine von zwei Hauptamtlichen der Jugendarbeit Stadtteile – und das Jugendhaus in Büchenbronn ist einer von neun Treffs für Kinder und Jugendliche in der gesamten Stadt. Foto: Seibel (Archiv)
14.12.2016

Jugendhaus ist guten Mutes: Öffnungszeiten werden wahrscheinlich nur mäßig eingeschränkt

Pforzheim-Büchenbronn. Soll es eine Bürgerinfo-Veranstaltung zum Thema Ortsumgehung geben, die man sich in Büchenbronn seit über zwei Jahrzehnten wünscht? „Wir ersaufen im Verkehr“, sagt nicht nur Ortschaftsrat Marco Faas (SPD). Prinzipiell wäre Bau- und Umweltdezernentin Sibylle Schüssler dazu bereit. Aber dann hätte sie auch gerne jemanden aus dem Verkehrsministerium dabei, der den Büchenbronnern erklären soll, weshalb das Thema im Verkehrsentwicklungsplan des Landes überhaupt nicht (mehr) vorkommt. Da fragte sich nicht nur Dieter Rüdenauer (Freie Wähler) bei der jüngsten Ortschaftsratssitzung: „Was soll eine Versammlung ohne Perspektive?“

Um Kinder und Jugendliche geht es in einer anderen Angelegenheit, die allen auf den Nägeln brennt: die drohenden Kürzungen bei den Jugendtreffs im Zuge der Haushaltskonsolidierung. In Büchenbronn könnten die Mittel für das Jugendhaus um die Hälfte gekürzt werden. Mit einer Reduzierung der Öffnungszeiten von fünf auf drei Tage muss gerechnet werden – es könnten aber auch vier Tage sein, so Axel Baumbusch, Leiter der Jugendarbeit Stadtteile beim Stadtjugendring: „Seien wir einfach guten Mutes. Ich kann nichts versprechen – aber ich gebe alles.“ Das letzte Wort hat am kommenden Dienstag der Gemeinderat.Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.