760_0900_111504_AdobeStock_118246150.jpg
Aktuelle Entwicklung: Jugendliche kiffen regelmäßiger, aber das Durchschnittsalter der Erstkonsumenten liegt wie gehabt zwischen 14 und 15 Jahren. Bild: Adobe Stock 

Jugendliche kiffen regelmäßiger: Drogenrausch wird fester Alltagsbestandteil

Pforzheim. Es ist Nachmittag. Beim Gang durch Pforzheim von der Zerrenner- zur Hohenzollerstraße steigt immer wieder ein unverwechselbarer, süßlicher Geruch in die Nase: Cannabis. Ist die Annahme, die so mancher Leser haben mag, dass das „früher“ nicht so war, eine Romantisierung der Vergangenheit? „Nein“, weiß Sabine Fingberg. Die Präventionsbeauftragte von "Plan B" beobachtet, dass immer mehr Jugendliche „kiffen“ und das immer weniger im Verborgenen machen. Das bestätigen auch Streetworker und Polizei. „Daher ist es natürlich auch möglich, dass lediglich die Dunkelziffer sinkt – nicht, dass der Konsum steigt“, betont Thomas Wendlberger, Streetworker des Stadtjugendrings (SJR) in Pforzheim Ost.

Aber nicht nur die Zahl der bekannten Konsumenten steigt über alle Schularten hinweg – sondern auch der THC-Gehalt in den Cannabispflanzen. „In den

Der Artikel interessiert Sie?

Jetzt weiterlesen mit einem Zugangspass oder einem PZ-news-Abo!

Sie sind bereits Abonnent oder haben einen Monatspass?