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Jugendgemeinderat

Schüler der verschiedenen Pforzheimer Schulen erarbeiteten Problemlösungen für die Stadt. Ihre Ergebnisse stellten sie Sozialbürgermeisterin Monika Müller (Zweite von links vor). Moderiert wurde die Diskussion von Erik Flügge, dem Experten für Beteiligungsprozesse (links).Foto: Seibel
Schüler der verschiedenen Pforzheimer Schulen erarbeiteten Problemlösungen für die Stadt. Ihre Ergebnisse stellten sie Sozialbürgermeisterin Monika Müller (Zweite von links vor). Moderiert wurde die Diskussion von Erik Flügge, dem Experten für Beteiligungsprozesse (links).Foto: Seibel
26.04.2016

Jugendliche üben Politik im Osterfeld

Pforzheim. Es sind die viel zu vollen Busse, über die sich Schüler so richtig ärgern. „Wir sitzen uns fast auf dem Schoß“, bemängeln Lisa, Pascal und Karim von der Heinrich-Wieland-Schule. „Und mit den Schulstunden passen die Fahrzeiten auch nicht zusammen.“ Dieses Problem ist nur eines von vielen, über das Jugendliche aus acht verschiedenen Pforzheimer Schulen am Dienstag sprachen. Sie nahmen anlässlich der anstehenden Neuwahl des Jugendgemeinderats der Stadt (JGR) an einer Diskussionsrunde im Kulturhaus Osterfeld teil. Dort durften sie sagen, was ihnen an der Stadt nicht gefällt – um anschließend gemeinsam über Verbesserungsvorschläge zu diskutieren. Die Ergebnisse stellten die Jugendlichen Sozialbürgermeisterin Monika Müller vor.

Gemeinsam mit zwei auswärtigen Experten für Jugendbeteiligungsprozesse brachten die rund 100 Jugendlichen ihre Sicht auf die Stadt zu Papier. Neben dem Thema Stadtverkehr diskutierten sie über die angeblich ungerecht verteilte Ausstattung der Schulen oder über mangelnde Freizeitmöglichkeiten. Unter Leitung der beiden Moderatoren erarbeiteten die Teilnehmer der Stufen 8 bis 11 anschließen konkrete Lösungen.

„Ich lebe in der Nordstadt und fühle mich manchmal unsicher,“ so Amina von Hilda-Gymnasium. „Deswegen möchte ich die Sicherheit in der Stadt verbessern.“ Um das zu erreichen, schlug Maximilian vom Hilda-Gymnasium zwei Möglichkeiten vor. „Entweder muss die Polizei mehr Präsenz zeigen, oder die Taten müssen präventiv verhindert werden.“ Und dafür galt es, eine Lösung zu finden. Einen Tipp gab es dafür von Moderator Erik Flügge. Die Jugendlichen sollten konkret definieren, wo sich Angst-Räume befinden und in welchen Momenten sie sich unwohl fühlen. So lernten sie, dass nur durch eine genaue Definition des Problems eine Lösung gefunden werden kann.Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.