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Die ehemalige „Neue Post“ an der Ecke Maximilianstraße/Westliche wird von nächstem Jahr an betreuter Jugendtreff.
Jugendtreff in Brötzingen kann doch noch eröffnen © Ketterl
23.12.2010

Jugendtreff in Brötzingen wird doch noch realisiert

PFORZHEIM. Für die Jugendlichen in Brötzingen und den Stadtjugendring geht ein Traum in Erfüllung – und das einen Tag vor Heiligabend: Gewissermaßen in letzter Minute wird es doch noch was mit einem Jugendtreff im Quartier. Die ehemalige „Neue Post“ an der Ecke Maximilianstraße/Westliche wird von nächstem Jahr an betreuter Jugendtreff. Man werde sich auf die Wünsche der Zielgruppe einstellen, versprach am Donnerstag Hartmut Wagner, Geschäftsführer des Stadtjugendrings.

Der SJR betreibt den Treff – was aber nicht möglich gewesen wäre, hätten nicht mehrere Verantwortliche an einem Strang gezogen. Ohne die Zusage der Otto-und-Ursula-Meixner-Stiftung, für die Dauer von drei Jahren die Personalkosten zu finanzieren – insgesamt knapp 65 000 Euro – hätte man gar nicht suchen müssen. Denn die Stadt hat kein Geld, und so firmiert die Spende der Stiftung als Beitrag zur PZ-Aktion „Hand in Hand Wir helfen unserer Stadt“. Bisher kamen so rund 300 000 Euro zusammen, die für diverse wünschenswerte, aber ohne die Aktion nicht zu finanzierende Projekte ausgegeben werden.

Der Pächter stieg vorzeitig aus seinem Vertrag aus, und so vermietet die Bau und Grund das Lokal in dem Bau von 1961 zu günstigen Konditionen an die Stadt. Sein Scherflein beigetragen hat auch die Polizei, die in dem Jugendtreff einen weiteren Baustein zur Prävention in der Weststadt sieht. ol