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So soll die Jugendverkehrsschule an der Steubenstraße aussehen. Entwurf: Geiser
So soll die Jugendverkehrsschule an der Steubenstraße aussehen. Entwurf: Geiser
21.09.2017

Jugendverkehrsschule kommt: Tücken nur noch im Detail

Pforzheim. Einmal mehr haben in der Vorstandssitzung der Verkehrswacht Pforzheim und Enzkreis am Mittwochabend die Köpfe geraucht. Erneut ging es um das Großprojekt Jugendverkehrsschule. „Es wird wahr“, bringt die Vorsitzende Daniela Vogel am Tag danach die wichtigste Botschaft auf den Punkt. Allerdings müssen sich alle Beteiligten weiter abstrampeln, um die Verkehrserziehung fit für die Zukunft zu machen.

Zum Einen geht es noch um bauliche und finanzielle Fragen. Es gilt, Werkpläne zu erarbeiten und die Statik so zu berechnen, dass am Ende auch der städtische Prüfstatiker den Daumen hebt. Schließlich muss der aktuelle Keller, auf den das neue Haus gestellt wird, dieses auch halten und tragen. Dann müssen im Herbst und Winter die Ausschreibungen aktualisiert werden – in der Hoffnung, dass es „keine Überraschungen und Schocks“ gibt, so Vogel. Denn durch den Bauboom sind freie Handwerker derzeit rar und die Preise entsprechend hoch. 531 000 Euro hat der Verein zusammengetragen und wird erst loslegen, wenn die Kosten für das gesamte Projekt festgezurrt sind.

Ist der „stramme Zeitplan“ zu halten, kann es laut Vogel ab März 2018 losgehen. Zu klären ist aber noch, wohin die Verkehrserziehung ausgelagert werden kann.

Läuft alles glatt, könnte der von Architekt Markus Geiser mit Blick auf Anforderungen und Budget maßgeschneiderte Bau zum Start des Schuljahrs 2018/2019 eröffnet werden.

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