nach oben
So seh’n Sieger aus: Mit diesem Foto hatten die PZ-Volontäre Dennis Krivec, Miriam Schrader, Dominik Türschmann, Simon Püschel, Nina Giesecke und Johannes Röckinger (von links) Auszubildende der Region dazu animiert, sich für die Serie „Azubi des Monats“ zu bewerben. Foto: Seibel
So seh’n Sieger aus: Mit diesem Foto hatten die PZ-Volontäre Dennis Krivec, Miriam Schrader, Dominik Türschmann, Simon Püschel, Nina Giesecke und Johannes Röckinger (von links) Auszubildende der Region dazu animiert, sich für die Serie „Azubi des Monats“ zu bewerben. Foto: Seibel
13.05.2016

Jung, kreativ und erfolgreich: Journalistenpreis für PZ-Volontäre

Die Volontäre der „Pforzheimer Zeitung“ gewinnen mit ihrer PZ-Serie „Azubi des Monats“ den bundesweit bedeutendsten Lokaljournalistenpreis. Die Jury der Konrad-Adenauer-Stiftung war vom crossmedialen Konzept begeistert.

„Lokaljournalismus, der überzeugt und Freude macht“. So haben die acht Jury-Mitglieder des Deutschen Lokaljournalistenpreis die Auszeichnung der PZ-Serie „Azubi des Monats“ in der Kategorie „Volontärsprojekte“ gestern begründet. Und Heike Goll, Sprecherin des Gremiums, ergänzte: „So etwas hatten wir wirklich noch nie.“ Das ging den sechs jungen Nachwuchsjournalisten aus dem PZ-Medienhaus runter wie Öl. Und sie haben es sich verdient! Ein Jahr lang stellten die Volontäre, die mittlerweile teilweise den Redakteursstatus erlangt haben, Monat für Monat einen Auszubildenden aus dem PZ-Verbreitungsgebiet vor. Bereits im Herbst vergangenen Jahres wurde die Serie beim „European Newspaper Award“ mit dem Preis für „Ansprache junger Leser“ prämiert.

Was ist das Besondere an dem Beruf? Was gefällt den Azubis an ihrem Job? Was sagen die Ausbilder dazu? Diese und andere Fragen beantworteten die PZ-Volontäre in ihrer Serie. Herausgekommen sind spannende Geschichten sowie wichtige Infos und Zahlen rund um den Beruf und der auszubildenden Firma – und alles lehrbuchmäßig und crossmedial aufbereitet in der Zeitung, im Internet, in den sozialen Netzwerken und in Videos. Leser-Herz, was willst Du mehr!? Unterstützt wurden die Nachwuchsjournalisten durch die Layout-Abteilung, die Fotografen und durch das restliche Team der Redaktion, die den Kollegen die nötigen Freiräume ließen. Am Ende entstand ein preiswürdiges journalistisches Gesamtpaket, das im Februar dieses Jahres in einer Azubi-Gala im PZ-Forum gipfelte, bei der der von den Lesern gewählte „Azubi des Jahres“, Fabian Weiler vom Landratsamt Enzkreis, ausgezeichnet wurde.

Knapp 60 Zeitungen aus ganz Deutschland hatten sich in der Kategorie „Volontärsprojekt“ beworben. Neben den PZ-Volos konnten sich noch die Jung-Journalisten der „Süddeutschen Zeitung“ und der „Rhein-Zeitung“ durchsetzen. 531 Einsendungen gab es insgesamt beim Lokaljournalistenpreis. Den Hauptpreis heimsten die Freie Presse/Sächsische Zeitung/Leipziger Volkszeitung für ihr gemeinsames Projekt „Ambulant operieren“ ein. Auf den zweiten Platz schaffte es wiederum die „Süddeutsche Zeitung“. Neun weitere Verlage erhielten Preise in acht unterschiedlichen Kategorien wie zum Beispiel „Integration“ oder „Kommunalpolitik“.

Die „Pforzheimer Zeitung“ erhielt bereits im Jahr 2012 für ihre Integrationsserie und 2001 für das „Knauserteam“ eine Auszeichnung beim Konrad-Adenauer-Preis erhalten.

Begründung der Jury im Wortlaut

„Wer ist der beste, originellste, kreativste Azubi in der Region? Die Antwort finden die Volontäre der Pforzheimer Zeitung mit ihrem crossmedialen Mitmachprojekt. Azubis und Firmen können sich bewerben. Die Volontäre besuchen ihren „Azubi des Monats“ am Arbeitsplatz. Leser lernen den Gewinner auf einer Themenseite in der Print-Zeitung kennen, User per Video online und auf Facebook. Aus allen Monatssiegern wählt das Publikum den „Azubi des Jahres“, der bei einer von den Volontären selbst organisierten Gala gefeiert wird. Junge Menschen rücken in den Fokus, die regionale Wirtschaft findet sich wieder, die Leser bestimmen mit – Lokaljournalismus, der überzeugt und Freude macht.“