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Foto: dpa/Symbolbild
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28.06.2016

Junge Flüchtlinge in Pforzheim ohne Perspektive

Die Versorgung von jungen Flüchtlingen mit Unterricht bereitet Probleme. Während die unter 18-Jährigen nach monatelanger Wartezeit irgendwie unterkommen, sieht es für die über 18-Jährigen ohne Deutschkenntnisse und ohne Schulabschluss schlecht aus.

Auf der Liste von Margarete Schaefer, Leiterin der Johanna-Wittum-Schule, stehen 120 Mädchen und Jungen unter 18 Jahre ohne Abschluss. Auf der Liste von Margarete Schaefer, Leiterin der Johanna-Wittum-Schule, stehen 120 Mädchen und Jungen unter 18 Jahre ohne Abschluss. Sie bekommt die Meldungen von verschiedenen Trägern. Die 120 Flüchtlingskinder wird sie bis zum September an den verschiedenen beruflichen Schulen verteilt haben, sagt sie. Schaefer ist als Geschäftsführende Schulleiterin der beruflichen Schulen für die Zuweisung zuständig. Allein 20 dieser Jugendlichen stammen nach ihren Worten aus der Notunterkunft Thales in der Oststadt. Dort leben momentan laut Diakonie 66 Jungen und Mädchen bis 17 Jahre ohne die Möglichkeit, an irgendeinem Unterricht teilzunehmen. Dazu kommen weitere 30 junge Erwachsene über 18 Jahre, vor allem Syrer und Iraker.

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