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20.07.2015

Jungräte stehen hinter Gemeinschaftsschule

Pforzheim. Mit Spannung wurde die Entscheidung des Jugendgemeinderats erwartet, was den Antrag zur Gemeinschaftsschule von Schanz- und Nordstadtschule angeht (die PZ berichtete): Sowohl Volker Traub, der Leiter des Staatlichen Schulamts, als auch Bürgermeisterin Monika Müller und die Rektorin der Schanzschule, Elisabeth Eser, waren nach einer Infoveranstaltung vor Ort zur gestrigen Sitzung des Gremiums erschienen.

Traub erläuterte den Unterschied zwischen Gesamt- und Gemeinschaftsschule, Müller unterstrich die Bedeutung einer solchen für die Integration sowie die anderenfalls drohende Schließung von Schanz-, Karl-Friedrich- und Südstadtschule. Zwölf Jugendräte stimmten für die Empfehlung an den Gemeinderat, den Antrag zu bewilligen, vier dagegen. Kritik musste Philipp Dörflinger, Vorsitzender des Gesamtschülerrats, einstecken. Sein Gremium habe sich Anfang des Jahres einstimmig gegen die Pläne ausgesprochen, sagte er. Man sehe keinen Bedarf und bezweifle die Vorteile des Konzepts. Patricia Pfisterer, Vorsitzende des Jugendgemeinderats, konfrontierte Dörflinger mit dem Vorwurf, die Wahl sei nicht einstimmig entschieden worden. Die Vertreterin der Schanzschule im Gremium wolle dafür gestimmt haben. Dörflinger soll dem Jugendgemeinderat nun das Protokoll der Sitzung zukommen lassen. Zudem sah er sich dem Vorwurf ausgesetzt, sich im Vorfeld der Abstimmung nicht an der Schule informiert zu haben.

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