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Den Blick auf neue Herausforderungen gerichtet: Oliver Meschkat. Foto: Privat
Den Blick auf neue Herausforderungen gerichtet: Oliver Meschkat. Foto: Privat
12.06.2018

Jurist, Unternehmensberater, Hochschullehrer, Journalist und SPD-Mitglied: Oliver Meschkat will Sozialbürgermeister werden

Pforzheim. Sein Name tauchte einfach nur in der vor zehn Tagen von der Stadt freigegebenen Liste der zehn Personen auf, die bis zum Fristende am 11. Mai eine formelle Bewerbung um das Amt des Pforzheimer Sozialbürgermeisters abgegeben hatten und von denen einer bereits wieder seinen Rückzug erklärte. Und so landete Oliver Meschkat, 47 Jahre alt und mit Hochschulabschlüssen in Jura und BWL ausgestattet, in der selben Schublade wie die Dauer- und Mehrfachkandidaten Dimitrij Walter, Friedhild Miller und Lothar Lipsky oder auch die bislang völlig unbekannte Svetlana Koneva. Ohne jede ernstzunehmende Chance auf eine andere Reaktion der wahlberechtigten Stadträte als ein müdes „Danke, aber nein, danke.“

Nun, nach einem Mexiko-Aufenthalt, hat sich Meschkat bei der PZ gemeldet. Und verweist auf eine akademische Ausbildung, Verwaltungskenntnisse, Managementkompetenzen als Unternehmensberater, Erfahrung im Auftreten und in der Öffentlichkeitsarbeit als Hochschullehrer und Journalist – und auf politische Betätigung als langjähriges SPD-Mitglied. „Ich kenne die Politik aus Journalistensicht (Kommunal-, Regional-, Landes- und Bundespolitik) und aus der aktiven Parteiarbeit“, verrät Meschkat, der in Franken aufgewachsen ist und das RTL-Studio Nürnberg leitete, bevor es ihn in die Wirtschaft und zu Lehraufträgen an Hochschulen zog. Die Pforzheimer SPD hatte an ihm aber kein großes Interesse. „Die SPD-Fraktion hatte ihr Vorschlagsrecht bereits ausgeübt“, erklärt es sich Meschkat selbst.

Dass er nicht aus der Verwaltung, sondern aus der Wirtschaft, dem Journalismus und der Hochschulwelt kommt, sieht Meschkat nicht als Nachteil an – im Gegenteil: In seinen beruflichen Tätigkeiten sei es immer darum gegangen, Menschen zu unterstützen, den Teamgeist zu stärken, kommunikativ zu sein. Die Aufgaben des Sozialbürgermeisters, der Zuschnitt des Dezernats mit Jugend- und Sozialamt, Schul- und Sportamt, Jobcenter und Stadtbibliothek, erfordere eher einen „Manager im Auftrag des Bürgers“. Er sei sich allerdings bewusst, dass er wohl keine Chance habe, weil ihn niemand kenne. Genau darin aber könne die Chance für einen Neuanfang mit jemandem von außerhalb liegen, der seit einiger Zeit aus privaten Gründen häufiger im Nordschwarzwald ist.

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Faelchle
13.06.2018
Jurist, Unternehmensberater, Hochschullehrer, Journalist und SPD-Mitglied: Oliver Meschkat will Sozialbürgermeister werden

Was, kein Studierter der Politikwissenschaften, Journalistik plus Psychologie nach einem abgebrochenen Studium der Theologie? mehr...

Schreiberling
13.06.2018
Jurist, Unternehmensberater, Hochschullehrer, Journalist und SPD-Mitglied: Oliver Meschkat will Sozialbürgermeister werden

[QUOTE=jo-stroelin;302021]Aber ja nicht, überall versagt![/QUOTE] Um einen Hochschulabschluss hinzulegen, darf man kein Versager sein. Und für mehrere Abschlüsse muss man schon fast das Stahlbad durchwaten. Bange Frage an Sie: wie viele Hochschulabschlüsse haben Sie denn? mehr...

pforzheimer007
14.06.2018
Jurist, Unternehmensberater, Hochschullehrer, Journalist und SPD-Mitglied: Oliver Meschkat will Sozialbürgermeister werden

[FONT=Helv][SIZE=2][FONT=Helv][SIZE=2]und in china....fällt ein sack reis um...plopp... [/SIZE][/FONT][/SIZE][/FONT] mehr...