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Ex-OB Christel Augenstein und Ex-Kämmerin Susanne Weishaar (von rechts) müssen immer noch warten, ob es wegen des Derivate-Debakels zu einer Gerichtsverhandlung gegen sie kommt. 

Juristische Aufarbeitung des Derivate-Debakels

PFORZHEIM. „Darf eine Stadt „mit dem Geld der Bürger riskante Derivategeschäfte abschließen?“ Eine „juristische Antwort auf diese politische Frage“ erhofften sich die Einwohner, schreibt die Berliner Tageszeitung taz. Doch sie meint nicht Pforzheim, sondern Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen). Die Rede ist auch nicht von Ex-OB Christel Augenstein und Ex-Kämmerin Susanne Weishaar, sondern vom Bad Oeynhausener Oberbürgermeister und dem dortigen Kämmerer. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld prüft, ob sie ein Ermittlungsverfahren einleitet. Da sind die Kollegen in Mannheim weiter – die Schwerpunktstaatsanwaltschaft geht bekanntlich einer anonymen Anzeige gegen Augenstein und Weishaar wegen des Verdachts der Untreue nach.