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Beide haben ihren Sitz an der Christophallee in der Nordstadt, doch auf einen Nenner kommen sie derzeit nicht: Naturheilverein und Naturheilbund liefern sich eine zähe Auseinandersetzung – verbal und vor Gericht. Foto: Seibel
Beide haben ihren Sitz an der Christophallee in der Nordstadt, doch auf einen Nenner kommen sie derzeit nicht: Naturheilverein und Naturheilbund liefern sich eine zähe Auseinandersetzung – verbal und vor Gericht. Foto: Seibel
02.09.2015

Juristischer Zwist mit Deutschem Naturheilbund schwelt weiter

Pforzheim. „Hausverbote im Naturheilverein“, hatte die PZ Mitte April getitelt. Die Wogen haben sich nicht geglättet. Im Gegenteil. Der Streit zwischen dem 2400 Mitglieder zählenden Naturheilverein und dem Deutschen Naturheilbund (DNB), der ebenfalls seinen Sitz an der Christophallee hat, beschäftigt inzwischen die Gerichte.

Dort – vor dem Landgericht Karlsruhe – erzielte der Verein nun einen Etappensieg gegen den Bund. Die Zivilkammer hat die Wahl des Präsidenten bei der Hauptversammlung des DNB am 21. März in Ilshofen für ungültig erklärt. Peter Emmrich, der Vorsitzende des bundesweit größten Naturheilvereins, fühlt sich bestätigt. Allerdings ist der juristische Zwist mit diesem Richterspruch wohl noch lange nicht zu Ende. Für Außenstehende ist nur schwer zu ergründen, warum zwei Vereinigungen, die der Einsatz für Gesundheit und Naturheilkunde eint, derart uneins sind.

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