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Sorgten für gute Stimmung: Jörg Augenstein und die Goldstadtgarde. © Keller
06.11.2016

KGHO startet mit Frohsinn und guter Stimmung in Jubiläums-Kampagne

Pforzheim. „Was für ein Jahr, die KGHO wird 44 Jahr“. Mit diesen Worten stellte Ordensieur Marco Nonnenmacher zusammen mit Präsident Mario Romeiko und seinem Stellvertreter Harald Götz, den Jahresorden beim traditionellen Ordensball vor.

Mit dem Ordensball hat die Karnevalsgesellschaft Hochburg 1972 Pforzheim im vollbesetzten Bürgerhaus auf dem Buckenberg die fünfte Jahreszeit eröffnet. Und diese steht für die KGHO unter einem besonderen Stern, denn die Grün-Weißen starten mit einem Jubiläum in die närrische Kampagne. In Gedanken an goldene Zeiten glitzert und funkelt deshalb auch ganz in Gold des Jahresorden, bei dem die Zahl 44 im Blickpunkt steht, eingerahmt von der grün-weißen Narrenmütze und dem Pforzheimer Stadtwappen mit den schmückenden, goldenen KGHO-Initialien.

Bildergalerie: Närrisches Jubiläum: 44 Jahre Karnevalsgesellschaft Hochburg 1972 Pforzheim

Der Einladung zum KGHO-Startschuss in die Jubiläums-Kampagne waren zahlreiche Karnevalsvereine aus Nah und Fern gefolgt. Selbst aus Straßburg und Baden-Baden waren Abordnungen angereist. Durch das bunte Unterhaltungsprogramm führte in bewährter Weise Vizepräsident Harald Götz.

Eine besondere Ehre zu Teil wurde Mario Romeiko und Harald Götz. „Dass so ein Verein funktioniert, dazu gehören Menschen die sich einbringen, damit Gäste und Karnevalisten sich wohl fühlen“, bekräftigte der Thomas G. Schwaab, der Bezirksvorsitzende Mittelbaden der Vereinigung Badisch-pfälzischer Karnevalsvereine. Schwab zeichnete KGHO-Präsident Mario Romeiko mit dem Goldenen und dessen Vertreter Harald Götz mit dem Silbernen Verdienstorden vom Bund Deutscher Karnevalsvereine aus.

Nach dem Einmarsch der Grün-Weiss-Spatzen und den Krümeln hat Stimmungskanone Jörg Augenstein, der tänzerisch flankiert wurde von der Goldstadtgarde, gleich zu Beginn die Stimmungsmesslatte hoch angelegt. Mit „Rock Mi“ vom Voxxclub, einem Hit-Mix von den Klostertalern und „Samba Samba“ von den Schürzenjägern, gab der musikalische Stadtrat nicht nur richtig Gas, sondern rockte in beeindruckender Weise das Bürgerhaus auf. Das begeisterte Publikum revanchierte sich mit einem dreifachen „Pforze Hellau“.

Eine 28-beinige Augenweide war auch der Gardemarsch der KGHO-Garde, die vor einem Jahr mit der Stadtgarde fusionierte und deshalb in ihren traditionellen Kostümen auf der Bühne wirbelten und damit nicht nur ihre Trainerin Nicole Wittmann begeisterten. Premiere auf der Bühne feierte dagegen nach fünfmonatigem Training die Krümelgarde. Unter der Leitung von Cosima Wieland und Natalie Ruppert stellten die jüngsten Tänzerinnen mit ihrer „Monsterparty“ unter Beweis, dass bei der KGHO der Nachwuchs gut aufgestellt ist.

Nach so viel Eleganz sorgte Bauchredner Andreas Knecht von der Karnevalsgesellschaft die „Stichler“ aus Mannheim-Sandhofen, bekannt aus zahlreichen Fernsehauftritten bei der Badisch-Pfälzischen Fastnacht, für einen Ohrenschmaus mit seinen Handfiguren. So hatte Hund Fritzi irgendwie etwas von einem Brummbär, der keine Gelegenheit ausließ, an seinem Herrchen, aber auch am Publikum herumzumäkeln. Die Zwiegespräche zwischen dem Bauchredner und seinen Handpuppen wurden zu einer echten Belastungsprobe für das Zwerchfell. Den Vogel schoss aber – und zwar im sprichwörtlichen Sinne – der kauzige Gregor ab, der einen derben Spruch nach dem anderen aus dem Gefieder schüttelte und fünf Männer im Whirlpool als Nudelsuppe bezeichnete ganz zu schweigen von einem Funkenmariechen, das ein Mädchen ist, das in die Steckdose gelangt hat.

Zum neuen Elferrat ernannt wurde Joachim Leicht mit einer Narrenkappe voller Konfetti. Mit dem goldenen Vlies für 11-jährige Mitgliedschaft wurde Esther Fallestin ausgezeichnet. Mit der goldenen Nadel geehrt wurden Angelika Winterstein und Andreas Kirste. Für fünfjährige Mitgliedschaft mit mit der Silbernen Nadel geehrt wurden: Florian Dill, Jürgen Kirste, Rita Kirste, Dennis Salamone, Nicole Wittmann, Ingeborg sauter, Heide und Manfred Ullmann, Rosita Wettig, und Cosima Wieland.