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Alexej Boris, Lilli Gessler, Sara Hepp von der Friedrich-Ebert-Stiftung und Praktikantin Lena (von links). Foto: Moor
Alexej Boris, Lilli Gessler, Sara Hepp von der Friedrich-Ebert-Stiftung und Praktikantin Lena (von links). Foto: Moor
17.05.2018

Kabarett mit Alexej Boris im Bürgerhaus Buckenberg-Haidach

Pforzheim. Im Rahmen des Projekts „Pforzheimer Hotspots“ der Baden-Württemberg-Stiftung erlebten die Besucher des Bürgerhauses Buckenberg-Haidach das Kabarett-Stück „BRD: Boris rettet die Demokratie“ mit anschließender Diskussion. Die Veranstaltung wurde von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland/Ortsgruppe Pforzheim in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung organisiert. Lilli Gessler, die Vorsitzende der Ortsgruppe und Projektleiterin, eröffnete die Veranstaltung mit einem Willkommensgruß an die Gäste.

Schauspieler Alexej Boris eröffnete sein Programm mit dem Sketch „Wo sind die Deutschen?“. Der Künstler bezog das Publikum mit ein, stellte Fragen an die Gäste und bekam spontane Antworten. Er betonte immer wieder, dass sein Programm aus dem Leben stammt. Dabei sprach Boris unter anderem die Themen Integration, Bildung, Vorurteile, Politik und die Spaltung der Gesellschaft an.

Nach der Pause kam der Künstler als „Tante Marina“ in einem Haushaltskittel direkt zu den Gästetischen. Es wurde über Kinder, Männer und Lebensweisheiten getratscht und herzlich gelacht. Im letzten Teil des Kabaretts stellte Alexej Boris die Frage: „Was ist Ihnen die Demokratie wert?“

Der Künstler regte zum Nachdenken an, malte mit dem Publikum ein Kunstwerk, stellte immer wieder die Frage nach dem Wert der Demokratie, kam als Reiter auf die Bühne und dankte für die Rettung der Demokratie.

Auch ein Geschenk brachte der Schauspieler dem Publikum mit – ein Gedicht. Die Gäste nutzen die Gelegenheit und fragten Alexej Boris nach seinem Lebenslauf, seinen Erfahrungen und Zielen. Im Austausch wurde über Herkunft berichtet.

Nach der Diskussion bedankten sich die Gäste mit einem langen Beifall.