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Die deutschstämmige Jüdin Erika Rosenberg kämpft mit ihren Lesungen um die Würdigung der Verdienste von Oskar Schindlers Witwe Emilie Schindler. Am Dienstag war sie im Reuchlin-Gymnasium zu Gast. Foto: Seibel
rosenberg © Seibel
28.09.2011

Kampf um Würdigung der Verdienste von Emilie Schindler

PFORZHEIM. Die Recherche über deutsche Emigranten in Argentinien führte sie zusammen: Erika Rosenberg und Emilie Schindler, die Witwe des 1974 gestorbenen Fabrikanten Oskar Schindler, der während der Nazi-Zeit 1200 Juden das Leben gerettet hatte.

Doch nur dem Mann wurde in Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ ein Denkmal gesetzt. Zu Unrecht, meint die in Buenos Aires als Tochter ausgewanderter deutscher Juden geborene Erika Rosenberg. Vormittags vor Oberstufenschülern, abends vor interessierten Bürgern schilderte die heute 60-Jährige am Dienstag im Reuchlin-Gymnasium ihre Erlebnisse mit Emilie Schindler und ihren Kampf um die Würdigung der Verdienste von Schindlers Witwe. Ol