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Freude und etwas Skepsis: Im Beisein von Katja Mast und OB Gert Hager (Mitte) stellen Vertreter des Regierungspräsidiums Bürgern Pläne und Ablauf vor.
Freude und etwas Skepsis: Im Beisein von Katja Mast und OB Gert Hager (Mitte) stellen Vertreter des Regierungspräsidiums Bürgern Pläne und Ablauf vor.
28.07.2015

Kann Bau der Westtangente noch in diesem Jahr starten?

Pforzheim. Der Baubeginn der Pforzheimer Umfahrung ist noch dieses Jahr denkbar. Die Planer des Regierungspräsidiums schätzen die Bauzeit des ersten Teils auf drei Jahre. Bei den weiteren Teilen herrscht Zuversicht für die Verwirklichung.

Nachdem der erste Jubel über den finanziellem Einstieg in die Westtangente ein bisschen verklungen ist, galt gestern bei einem von der SPD-Bundestagsabgeordneten Katja Mast angesetzten Ortstermin am Ausgangspunkt der geplanten Pforzheimer Umfahrung die Aufmerksamkeit den Fragen nach dem Wann? Formuliert hat sie als erster Pforzheims Oberbürgermeister Gert Hager. Wann der Bau starten könne, und wann der nun frei gegebene, 20 Millionen Euro teure erste Unterabschnitt vom bereits fertig gestellten Anschluss an die Autobahn bis zur Dietlinger Straße in etwa fertig sein könnte, wollte Hager gesagt wissen

Die vorsichtige Antwort von Jürgen Genthner, dem zuständigen Leiter des Baureferats Mitte beim Regierungspräsidium Karlsruhe: Die ersten Rodungsarbeiten, der Bau einer kleinen Baustellen-Ungehungsstraße und der Erdaushub für das kleine Tunnelbrückenbauwerk direkt hinter dem Anschluss-Stummel könnten im Winter noch vor dem Jahreswechsel starten.

Die Ausschreibungsplanungen für die insgesamt vier Brückenbauwerke auf dem nicht mal einen Kilometer langen Streckenabschnitt würden derzeit fertiggestellt. Der erste, knapp eine halbe Million Euro teuer, müsse nur landes- und nicht europaweit ausgeschrieben werden.

Insgesamt würden all diese Brücken rund zehn Millionen Euro kosten. Die teuerste der vier sei auf rund sechs Millionen Euro veranschlagt und deshalb wie der rund drei Millionen Euro teure Brückenanschluss an die Dietlinger Straße für eine europaweite Ausschreibung verpflichtend vorgesehen, die sechs Monate dauern könne, sagte Genthner. Nachdem die Brücken gebaut seien, komme der Rest der Straße. „In drei Jahren müssten wir durch sein.“Mehr lesen Sie am 29. Juli 2015 in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news