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Seit 75 Jahren schlägt sein Herz für diesen Ort: Hohenwarts Ortsvorsteher Karl Schröck vor einem der jüngst frisch gestrichenen Willkommensschilder.  Foto: Ketterl
Seit 75 Jahren schlägt sein Herz für diesen Ort: Hohenwarts Ortsvorsteher Karl Schröck vor einem der jüngst frisch gestrichenen Willkommensschilder. Foto: Ketterl
15.12.2015

Karl Schröck ist immer auf der Höhe für sein Hohenwart

Pforzheim.Hohenwart. Im Mittelpunkt zu stehen, ist eigentlich nicht Karl Schröcks Ding. Am Mittwoch aber macht der Ortsvorsteher von Hohenwart eine Ausnahme. Mit Freunden, Wegbegleitern und kommunalpolitischen Partnern feiert er im Hohenwart Forum seinen 75. Geburtstag.

Hohenwart liegt zwölf Kilometer von Pforzheim entfernt und 500 Meter über Normalnull – doppelt so hoch wie das Stadtzen-trum. Ein guter Ort, um ruhig, aber beharrlich zu arbeiten. Schröck hat das getan – lange Jahre als CDU-Ortschaftsrat, seit seiner ersten Wahl im Jahr 2009 besonders intensiv als ehrenamtlicher Ortsvorsteher.

Gäste der Geburtstagsfeier, die nach längerer Zeit einmal wieder den Stadtteil ansteuern, werden Augen machen. Nicht nur, weil die Willkommenstafeln frisch gestrichen wurden. Neben dem Hohenwart Forum ist ein Biomasse-Heizwerk entstanden. Und die Schellbronner Straße wurde saniert, wobei sich die eigentliche Revolution irgendwo unter dem Asphalt verbirgt.

Es waren große Fußstapfen, in die Karl Schröck vor gut sechs Jahren trat. Einstimmig hatten ihn seine Ratskollegen als Nachfolger von Alois Ammann vorgeschlagen. Jenem kommunalpolitischen Urgestein, das über Jahrzehnte die CDU im Gemeinderat anführte und zugleich „sein“ Dorf regierte. Schröck hat die Herausforderung angenommen und Hohenwart weiter nach vorn gebracht.

Gestaltet wird täglich in Hohenwarts Rathaus, wo Schröck mit seinem kleinen Team – den Teilzeitkräften Annette Gutjahr und Susanne Morlock sowie den Gemeindearbeitern Andreas Eberle und Eugen Siegle – und mit den Ortschaftsräten an Zukunftsweisendem tüftelt. Hier wie in der Schule wird bald Nahwärme fließen – die Leitungen liegen schon. Die Mehrzweckhalle und der Kindergarten sind bereits am Netz. Ab dem kommenden Jahr steht somit in allen öffentlichen Gebäuden diese ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Energie zur Verfügung. Rund 70 Privathaushalte können an der Neuerung teilhaben.

Alles im Fluss ist auch entlang der Schellbronner Straße, wo im Zuge der Erneuerung der 100 Jahre alten Wasserleitung in Kooperation mit den Stadtwerken Pforzheim und dem Anbieter BWnet ein weiteres Netz gesponnen wird. Nördlich der Straße ermöglichen SWP-Glasfaserleitungen und Kupferkabel der Telekom den Zugang zu schnellem Internet. Dort, wo im östlich gelegenen Gebiet Gasanschlüsse bestehen, ist ebenfalls der Zugriff auf Glasfaser möglich. Damit die Bürger, die abseits von Pforzheims Zentrum wohnen, nicht von virtuellen Welten abgeschnitten sind.

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news

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