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Jugendgemeinderat

Die Sozialraumkonferenz Buckenberg-Haidach unter der Leitung von Barbara Baron-Cipold (vorne, Zweite von rechts) bei der Sondersitzung. Foto: Ketterl
Die Sozialraumkonferenz Buckenberg-Haidach unter der Leitung von Barbara Baron-Cipold (vorne, Zweite von rechts) bei der Sondersitzung. Foto: Ketterl
Das Bürgerhaus sieht sich in seiner Existenz bedroht.Foto: Lorch-Gerstenmaier
Das Bürgerhaus sieht sich in seiner Existenz bedroht.Foto: Lorch-Gerstenmaier
10.06.2016

Katastrophe für Jugendarbeit befürchtet

Pforzheim. Der Aufschrei ist gewaltig: Dass alle sozialen Einrichtungen sparen müssen, war auch der Sozialraumkonferenz im Stadtteil Buckenberg-Haidach bewusst – aber nicht, dass das „Herz“, das Bürgerhaus, derart bluten muss, wenn nach den Sparkommissaren der Stadtverwaltung geht: 50 000 Euro jährlich ab 2017, was den Verlust einer sozialpädagogischen Vollzeitkraft im Kinder- und Jugendtreff bedeutet. Und nicht nur das – damit breche die Basis weg für Projekte, für die man (übrigens nach dem Willen der Stadt) Drittmittel einwerben soll. Außerdem wäre mittelbar die Anleitung der rund 100 Ehrenamtlichen gefährdet. In letzter Konsequenz: Die Existenz des Bürgerhauses, das nach langem Ringen im neuen Stadtteil vor 25 Jahren eingerichtet wurde, wäre bedroht – mit verheerenden sozialen Konsequenzen für den ganzen Sozialraum Buckenberg-Haidach.

Deshalb hat am Donnerstagabend im Bürgerhaus die Sozialraumkonferenz eine Petition ausformuliert, einstimmig angenommen und wird diese als Votum an die Gremien übermitteln: an den Ausschuss für Soziales und Beschäftigung (tagt morgen), den Jugendgemeinderat (13. Juni), den Finanzausschuss (14. Juni) und schließlich den Gemeinderat (21. Juni). Es müsse, so die Leiterin des Bürgerhauses, Barbara Baron-Cipold und der Vorsitzende des Bürgervereins, Jörg Augenstein, jedem Stadtrat klargemacht werden, dass der Sparvorschlag der Stadt all das konterkariere, was dem Bürgerhaus von der Stadt selbst als Verpflichtung übertragen worden sei.

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