nach oben
Katja Mast, die baden-württembergische Generalsekretärin der SPD, will 2016 mit den Grünen im Südwesten weiterregieren, strebt dann aber selbst den Chefsessel für Nils Schmid an.
Katja Mast, die baden-württembergische Generalsekretärin der SPD, will 2016 mit den Grünen im Südwesten weiterregieren, strebt dann aber selbst den Chefsessel für Nils Schmid an. © dp
01.02.2016

Katja Mast über ein mögliches Mappus „Comeback“: „unverhohlene Drohung“

SPD-Generalsekretärin Katja Mast hat ein mögliches „Comeback“ von Stefan Mappus in die Politik als „unverhohlene Drohung“ bezeichnet. Sie bezieht sich damit auf Äußerungen des ehemaligen Ministerpräsidenten beim Neujahrsempfang der CDU in Mühlacker. Dort hatte er eine Rückkehr in die Politik nicht ausgeschlossen.

Mitten im Landtagswahlkampf sei die Äußerung mehr als ein lokale Angelegenheit, so Mast. „Er zeigt, dass die CDU in Baden-Württemberg heute immer noch genauso tickt wie in der unsäglichen Ära unter Stefan Mappus.“ Die CDU wolle zurück in die Zeit, als Mitbürger im Stuttgarter Schlossgarten niedergeknüppelt und halbseidene Milliardendeals um die EnBW eingefädelt wurden. „Es würde den Herren Wolf und Strobl gut zu Gesicht stehen, dazu klare Worte zu finden, anstatt sich weg zu ducken. Aber das tun sie nicht. Sie sind Brüder im Geiste Mappus“, so Mast.