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Pforzheim muss sparen

Im Geldbeutel der Stadt Pforzheim herrscht Ebbe. Demnächst aber muss ein großes Sparpaket beschlossen werden. Foto: Dietz
Im Geldbeutel der Stadt Pforzheim herrscht Ebbe. Demnächst aber muss ein großes Sparpaket beschlossen werden. Foto: Dietz
13.06.2016

Kein Feilschen ums Kleingeld: Stadträte warten mit Positionen zum Sparen

Lassen sich aus Fragen bereits Antworten ableiten? Kaum. Doch die Stadträte verzichteten in der zweiten Runde der Fachausschuss-Sitzungen des Gemeinderats am Montag darauf, über Empfehlungen zur aktuellen Sparliste der Stadt abzustimmen. So könnten die gestellten Fragen aufschlussreich sein, wo die Gemeinderatsfraktionen noch Stellschrauben sehen.

Ob die Zusammenlegung des Existenzgründerzentrums Innotec mit dem Kreativzentrum EMMA in den Räumen des alten Emma-Jaeger-Bades überhaupt möglich ist, wollte SPD-Stadtrat Jens Kück im Wirtschaftsförderungsausschuss wissen. Joachim Bott (Elternliste) äußerte Zweifel, ob sich die Ausgaben fürs Schmuckjubiläum 2017 in Höhe von knapp drei Millionen Euro, die im Wesentlichen auf Außenwirkung abzielten, mit den Kürzungen im Sozialen vertrügen. Oberbürgermeister Gert Hager verteidigte dies ausdrücklich.

Als „gesunden Mix“ (CDU-Stadtrat Wolfgang Schick) und „grundsätzlich ausgewogen“ (SPD-Stadtrat Henry Wiedemann) bezeichneten die Sprecher der zwei größten Fraktionen die Ansätze im Ausschuss für Öffentliche Einrichtungen und Werkeausschuss.

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