Kein Geld für Arzneimittel - „Menschen in Not“ hilft

Renate B. (Name geändert)bezieht eine Rente, die knapp über dem Betrag liegt, der ihr ergänzende Sozialhilfe gewähren würde. Durch Altschulden bei der Krankenkasse bekommt sie nicht die volle Rentenhöhe ausbezahlt, so dass sie nach Abzug der Nutzungsgebühr für die Wohnung im Eutinger Tal mit einem Betrag unter dem Regelsatz leben muss.

Sie wird von einem Pflegedienst betreut, da sie eine offene, nicht zuheilende Wunde hat. Nun muss sie Materialien wie Wundverband und Desinfektion kaufen, welche die Krankenkasse nicht bezahlt. Bisher waren dies immer kleine Beträge, die sie abzweigen konnte, doch nun kam ein Betrag von 47,62 Euro zustande, den sie nicht aufbringen kann. „Menschen in Not“ übernimmt die Rechnung.

Susanne Knöller

Susanne Knöller

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