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Wartende Gäste an einer Bushaltestelle in Pforzheim während des Streiks.
Wartende Gäste an einer Bushaltestelle in Pforzheim während des Streiks.
25.05.2016

Keine Annäherung im Bus-Streit – Arbeitnehmervertreter üben scharfe Kritik

Ein Heimspiel sei es nicht gewesen, schreibt die Stadtverwaltung in ihrer Pressemitteilung – und das scheint sehr vorsichtig formuliert. Oberbürgermeister Gert Hager hat gestern in Begleitung des Ersten Bürgermeisters Roger Heidt und Bernhard Enderes, Leiter des Personal- und Organisationsamts, gestern bei zwei Betriebsversammlungen der Stadtverkehr Pforzheim (SVP) GmbH die Sichtweise der Stadt dargestellt.

„An den unangenehmen Wahrheiten der heutigen Situation kommen wir alle miteinander nicht vorbei“, wird Hager zitiert. Er erinnerte erneut an die Entscheidung des Gemeinderats, das bisherige Modell fortzuführen, und betonte mit Blick auf den erfolgreichen Antrag der Bahntochter Regionalbusverkehr Südwest (RVS) und die daraus folgende Schließung: „Keiner in Pforzheim hat das so gewollt, und keiner in Pforzheim trägt für diese bundesgesetzliche Regelung die Verantwortung.“

Offenbar wird es aus Sicht der Gewerkschaft nun auch persönlich. Hausmann kündigt an, man werde nicht nur weiterkämpfen, solange es die SVP gibt, sondern kommendes Jahr zudem in die Oberbürgermeisterwahl eingreifen. „So einen Bürgermeister braucht kein Mensch.“ Auch der zweite Mann im Rathaus ist offenbar ein rotes Tuch. Busdezernent Roger Heidt durfte nicht sprechen – eine Reaktion darauf, dass, entgegen der Regularien, in Personalfragen wie etwa Kündigungen Heidt den Betriebsrat nicht einbezogen habe.

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