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Ein Verbot mit kurzer Halbwertszeit galt gestern für das Fahren auf der Kiehnlestraße zwischen PZ und Museumstraße. Im Lauf des Tages besserte die Baufirma nach – das Verbot gilt nun erst ab der Hilda-Tiefgarage.
Ein Verbot mit kurzer Halbwertszeit galt gestern für das Fahren auf der Kiehnlestraße zwischen PZ und Museumstraße. Im Lauf des Tages besserte die Baufirma nach – das Verbot gilt nun erst ab der Hilda-Tiefgarage. © Seibel
02.11.2015

Keine Einbahnstraße: Zufahrt zur Hilda-Tiefgarage bleibt frei

Pforzheim. Und jetzt? Ratlos steht der motorisierte Verkehrsteilnehmer im Kreuzungsbereich Post-/Kiehnle-straße. Soeben ist er von der Luisenstraße rechts auf die Poststraße abgebogen und will gewohnheitsmäßig die Tiefgarage des Hilda-Gymnasiums ansteuern – doch das darf er (über Stunden hinweg) nicht, denn das Verkehrszeichen 267 des deutschen Schilderwalds signalisiert: Das Befahren der Straße ist in dieser Richtung (also westwärts) nicht gestattet.

Nach links – Richtung Polizei – sowieso nicht. Und geradeaus mündet die Postraße in eine Sackgasse. Hintergrund: Bei der Sparkasse werden Bauarbeiten vorgenommen, die Kiehnlestraße bleibt bis September nächsten Jahres zwischen Museumstraße und Poststraße Einbahnstraße (die PZ berichtete). Der verwirrte Autofahrer fährt dennoch – verbotswidrig – die 50 Meter weiter zur Tiefgarage. Das würde ihn theoretisch 25 Euro Verwarnungsgeld kosten. Doch dann hätte am gestrigen Vormittag das Verkehrskommissariat nichts anderes mehr zu tun gehabt.

Als die PZ die städtische Pressestelle über den Missstand informiert hatte, schloss sich das Fachamt mit dem Büro der Baufirma kurz, forderte eine Nachbesserung. Doch es dauerte noch eine Weile, bis ein Entscheidungsträger vor Ort erreicht wurde. In der Folge wurde tatsächlich ein Zusatzschild an das Verkehrszeichen angebracht. Es signalisiert nun: Die Durchfahrt nach Westen – also die echte Sperrung – ist erst ab der Tiefgarage verboten.