760_0008_7718258_L760_S2264342_C76
Dunkel und abgeschieden: Als der Fahrer am Samstagabend mit seinem leeren Bus um 23.35 Uhr an der Wendeschleife der Endhaltestelle am Bahnhof Weißenstein hält, schlagen die drei Täter zu.
760_0900_63322_Stadtbus_neu_2.jpg
Foto:  PZ-Archiv/Ketterl

Keine heiße Spur nach brutalem Überfall auf Busfahrer in Dillweißenstein

Nach dem Überfall auf einen Fahrer der Stadtbusse am Samstagabend hat die Polizei noch keine heiße Spur, so Sprecherin Sabine Doll auf PZ-Nachfrage.

Wie berichtet, hatten drei Männer den 46-Jährigen gegen 23.30 Uhr an der Wendeschleife „Alter Bahnhof“ in Dillweißenstein ausgeraubt und mit Messern bedroht. Sie erbeuteten einen niedrigen dreistelligen Betrag. Der Bus verfüge nicht über Videoüberwachung. Die Polizei werde nach dem Verbrechen ihre Streifen anpassen, allerdings sei eine flächendeckende Bewachung nicht möglich. Auch gebe es keine Hinweise auf eine Zunahme solcher Taten in Pforzheim. Im gesamten vergangenen Jahr sei kein Fall dieser Art gemeldet worden.

Zumindest körperlich ist der Fahrer, den die drei schlecht deutsch sprechenden Täter mit dem Tode bedrohten, unversehrt geblieben. Bei der Fahndung setzt die Polizei weiterhin auf Zeugenhinweise. Wer etwas gesehen haben könnte, wird gebeten, sich zu melden. „Lieber einmal zu viel anrufen“, so Sprecherin Doll.

Hinweise an die Polizei telefonisch unter (07 21) 9 39 55 55.