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Über den Haufen geworfen wurden die Pläne, auf der Südseite der Kelterstraße einen Gehweg anzulegen. Das wird rückgängig gemacht – zugunsten eines Trottoirs an der Häuserfront. Foto: Lorch-Gerstenmaier
Über den Haufen geworfen wurden die Pläne, auf der Südseite der Kelterstraße einen Gehweg anzulegen. Das wird rückgängig gemacht – zugunsten eines Trottoirs an der Häuserfront. Foto: Lorch-Gerstenmaier
Alexander Uhlig
Alexander Uhlig
05.11.2015

Kelterstraße: Nur noch ein Gehweg – der führt aber an der Häuserfront entlang

Pforzheim. Alles zurück auf Anfang – und darüber hinaus: Spätestens vor knapp einer Woche, als Baubürgermeister Alexander Uhlig sich vor Ort ein Bild über die Gehweg-Siuation an der Kelterstraße machte, war klar: Nichts würde so bleiben, wie es im Zuge der Sanierung der Bundesstraße geplant war. Das betrifft nicht das Ersetzen der Mauer zwischen Straße und Bahnlinie – sondern um den Plan, den Gehweg an der Südseite schön breit zu machen, auf der Straße Flüsterasphalt zu verbauen. Doch der Gehweg dort, wo die Leute wohnen, bliebe schmal, unberührt – und gefährlich. Eine Hausbesitzerin, Anja Herrmann, hatte sich zu Wort gemeldet – zurecht, wie Uhlig ihr im Nachhinein zugesteht

Am Donnerstag setzte er sie – wie auch die Mitglieder des Gemeinderats – über eine Eilentscheidung in Kenntnis, die die Stadt einen niedrigen sechsstelligen Betrag kosten wird. Aber ihr die Sympathien der Anwohner einbringen dürfte: Auf den Gehweg zwischen Straße und Bahn wird verzichtet, die Bedarfs-Fußgängerampel Kelterstraße/Regine-Jolberg-Straße wird abgebaut, es gibt in Zukunft nur noch einen Gehweg – und der verläuft entlang der Häuserzeile und ist fast schon sensationelle 2,75 Meter breit, über einen Meter breiter als die breiteste Stelle bisher.

„Wir können so nicht weitermachen“, hatte ein kopfschüttelnder Uhlig seinen Mitarbeitern des Grünflächen- und Tiefbauamts erklärt, „wir müssen reden.“ Das Fachamt hatte zuvor noch erklärt, ein großangelegter Umbau wäre zwar wünschenswert, aber mit drei Millionen Euro derzeit finanziell nicht darstellbar. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“.

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