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Von Kfz-Meistern lernen Auszubildende Tricks und Kniffe im Handwerk.  Privat
Von Kfz-Meistern lernen Auszubildende Tricks und Kniffe im Handwerk. Privat
20.10.2016

Kfz-Auszubildende werden von Meistern auf die Prüfung vorbereitet

Pforzheim. Ein Schulungsangebot der besonderen Art hat auch dieses Jahr wieder die lokale Kfz-Innung ihren Nachwuchsmechatronikern angeboten. An vier aufeinander folgenden Samstagen im September und Oktober schulten die „alten Hasen“, also gestandene Kfz-Meister, 15 Auszubildende des Kfz-Gewerbes im vierten Lehrjahr, die sich freiwillig zu diesem Kursangebot gemeldet hatten. Der Kurs fand im Autohaus Elsässer in Ispringen statt.

Unter der Federführung von Kfz-Meister Helmut Wipfler, der den Inhalt gemeinsam mit den Kursteilnehmern im Vorfeld festgelegt hatte, konnten die weiteren „alten Hasen“ Klaus Kienzle, Helmut Braun und Peter Bossert wertvolle Tipps und Tricks geben. Dabei wurden Sachgebiete und Inhalte vertieft, die im schulischen und im betrieblichen Bereich zu kurz kommen, wie beispielsweise Einstellarbeiten am Motor, Messen am Kolben- und Kurbeltrieb, Aus- und Einbau moderner Kupplungssystem oder DSG Getriebe sowie klassische Fehlersuche praxisgerecht und mit modernstem Gerät.

Vorbereitung auf Prüfungen

Dieser Kurs ist dabei eine ideale Vorbereitung auf den praktischen Teil der Anfang des kommenden Jahres anstehenden Gesellenprüfung. Entsprechend gut bewertet wurde der Kurs im Nachhinein von allen Teilnehmern. „Die teilnehmenden Jugendlichen waren wieder begeistert bei der Sache, so dass wir an diesem Kursangebot auch künftig festhalten werden“, so Innungsgeschäftsführer Mathias Morlock. Dieses Kursangebot sei dabei nur ein weiterer Baustein in der umfangreichen Nachwuchsarbeit der Kfz-Innung auf lokaler Ebene.

„Mit dem sogenannten ,Infotainment im Kino‘ gleich zu Beginn der Ausbildung, Projekten wie ,Pimp-my-car‘, dem Jahrgangsshirt und der gemeinsamen Prüfungsbekanntgabe mit Abschlussessen am Ende der Ausbildung stehen wir mit unseren Auszubildenden ständig in Kontakt und sorgen dafür, dass die Abbruchquote während der Ausbildung so gering wie möglich gehalten werden kann“, so Morlock weiter.