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Der Höhepunkt im Höhenstadtteil Büchenbronn, zumindest beim dortigen Kinderfest an diesem Wochenende, ist eine Übung von Feuerwehr und DRK, die einen Rettungseinsatz mit Verletzten simulieren.
Der Höhepunkt im Höhenstadtteil Büchenbronn, zumindest beim dortigen Kinderfest an diesem Wochenende, ist eine Übung von Feuerwehr und DRK, die einen Rettungseinsatz mit Verletzten simulieren.
Der sechsjährige Enrico lässt sich in Dillweißenstein von Marion Rapp, der Elternbeiratsvorsitzenden der Ottersteinschule, zum Tiger schminken. Läuter
Der sechsjährige Enrico lässt sich in Dillweißenstein von Marion Rapp, der Elternbeiratsvorsitzenden der Ottersteinschule, zum Tiger schminken. Läuter
Spiel und Spaß ist am Sonntag beim Kinderschutzbund geboten.
Spiel und Spaß ist am Sonntag beim Kinderschutzbund geboten.
Beim Kinderumzug „Rassler de Luxe“ wird Geschichte unüberhörbar zum Leben erweckt. Bart Dewijze (Leiter des Hauses der Jugend, Bildmitte mit Karten in der Hand) führt die Gruppe mit ihren Trommeln die Bahnhofstraße hinab.  von zepelin
Beim Kinderumzug „Rassler de Luxe“ wird Geschichte unüberhörbar zum Leben erweckt. Bart Dewijze (Leiter des Hauses der Jugend, Bildmitte mit Karten in der Hand) führt die Gruppe mit ihren Trommeln die Bahnhofstraße hinab. von zepelin
24.09.2017

Kinder, Kinder – hier ist was los

Wählen durften an diesem Wochenende in Pforzheim nicht nur die Erwachsenen, sondern auch Kinder und Jugendliche – und zwar aus einem vielfältigen Angebot an Festen und Veranstaltungen für ihre Altersgruppen, vom fröhlichen Umzug zur Stadtgeschichte über die Kinder- und Jugendfeste in Dillweißenstein und Büchenbronn bis hin zum Fest des Kinderschutzbunds.

Den Auftakt machte am Freitagabend der stimmungsvolle Umzug „Rassler de Luxe“ mit viel Krach, der vom Bahnhof ausgehend über die Bahnhofstraße durch die City führte und unüberhörbar ein Stück Stadtgeschichte wieder zum Leben erweckte.

Organisiert hatte das Spektakel Bart Dewijze, Leiter des Hauses der Jugend und Fachbereichsleiter ZAP (zentrale Angebote für Kinder und Jugendliche in Pforzheim) beim Stadtjugendring. Eingeladen waren, neben den Kindern und Jugendlichen, jeder, der spontan Lust hatte, mitzutrommeln. Rund zwei Dutzend junger Trommler zogen so durch die Stadt und verbreiteten gute Laune.

Freies Spiel für alle

Weiter ging es am Samstag auf dem Nagoldparkplatz in Dillweißenstein, wo zum sechsten Mal das Kinder- und Jugendfest stattfand. Eröffnet worden war dieses von Bürgermeisterin Monika Müller, die sich ebenso wie die Organisatoren von Jugendarbeit Stadtteile und dem Bürgerverein sehr über das sonnige Wetter freute.

Katja Wengert von der Jugendarbeit Stadtteile zeichnete maßgeblich für die Organisation verantwortlich. Sie zeigte sich erfreut über die mehr als 15 Organisationen, Vereine, Schulen und Kindergärten, die ihre Angebote präsentierten und den Kindern und Jugendlichen von Dillweißenstein ein überaus vielseitiges Freizeitangebot an diesem Tag bereiteten. Dennoch wäre es schön, so ihr Kollege Axel Baumbusch und Petra Bösl vom Bürgerverein Dillweißenstein, wenn sich noch mehr Schulen und Vereine engagierten.

Zu erleben gab es etwa Kinderschminken, die Musik der „Escola de Samba Baden“, ein Löschfahrzeug der Jugendfeuerwehr Dillweißenstein, den Menschenkicker der Jugendkirche Mylight, Tänze der Mädchengruppe KF, eine Hüpfburg oder einen Barfußpfad. Platz für spontane Aufführungen gab es trotz des geplanten Programms auch, wie Wengert betonte. Ins Leben gerufen worden war das Fest 2012, weil es in Dillweißenstein kaum kostenlose Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche gibt. Mit dem Fest soll ihnen und ihren Familien die Möglichkeit geboten werden, sich Anregungen für ihre Freizeitgestaltung zu holen. Gleichzeitig können die Vereine Nachwuchswerbung betreiben. Rund 1000 bis 1500 Besucher nähmen diese Gelegenheit jedes Jahr wahr, so Baumbusch.

Bei herrlichem Wetter freuten sich über 1000 Besucher am Samstag beim Kinderfest in Büchenbronn über die vielen Attraktionen von den Vereinen. Das Glanzlicht war eine Übung von Feuerwehr und Rotem Kreuz, die einen Rettungseinsatz mit Verletzten simulierten. Der Förderverein des Waldkindergartens präsentierte auf einem Flohmarkt alles, was das Kinderherz begehrt.

Am Sonntag dann bildete das Fest des Kinderschutzbunds rund um dessen Domizil an der Turnstraße den Abschluss des Reigens. Auch dort konnten die jungen Besucher an vielerlei Aktivitäten und Spielen teilnehmen, sich kreativ entfalten oder sich, zum Beispiel in einer Hüpfburg, austoben, während sich die Erwachsenen über die Arbeit der Organisation informieren konnten. ila/tom/kli