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Die Ermittlungen gegen einen Pforzheimer Rektor wegen Kinderpornografie laufen auf Hochtouren.
Die Ermittlungen gegen einen Pforzheimer Rektor wegen Kinderpornografie laufen auf Hochtouren. © Symbolbild: dpa
19.11.2010

Kinderporno-Verdacht: Ermittlungen laufen auf Hochdruck

PFORZHEIM. In einem Schreiben hat der Schulpräsident am Regierungspräsidiums Karlsruhe, Professor Werner Schnatterbeck, einer weiterführenden Schule in Pforzheim die volle Unterstützung seiner Behörde zugesichert. Er verstehe, dass von „an allen am Schulleben beteiligten im Augenblick viel verlangt“ werde. Immerhin ist der Schulleiter seit den Sommerferien suspendiert, weil er im Visier der Ermittler steht. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt ihn des Besitzes von kinderpornografischem Materials.

Offiziell ist der Schulleiter krank geschrieben. Nachdem sich Renate Süß, Leiterin des Staatlichen Schulamts, und Lothar Wurz vom Oberschulamt sich Ende Oktober den Fragen der Lehrerschaft und des Elternbeirats gestellt hatten, suchten die beiden Behördenvertreter am Donnerstag auch das Gespräch mit den Klassensprechern.

Mit der Klärung der Frage, ob die Ermittlungen mit deinem Strafbefehlsantrag oder einer Anklage abgeschlossen werden, rechnet Oberstaatsanwalt Christoph Reichert „vielleicht in zwei Wochen“. Seine Sachbearbeiter arbeiteten mit Hochdruck daran. Mehre Monate lang hatten die Ermittler gebraucht, um die Dateien auf der Festplatte wieder sichtbar zu machen. Der Rektor hatte eine Verschleierungs-Software benutzt.

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