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In der komfortablen Cinelounge überraschen die Kinochefs Michael (Zweiter von links) und Nicolas Geiger (Zweiter von rechts) Albert Esslinger-Kiefer, Gründer von „Menschen in Not“, und Vorsitzende Susanne Knöller mit der Spende. Foto: Meyer

Kinosessel bringen 3250 Euro für einen guten Zweck

Pforzheim. Noch ist es im rex 3 und rex 4 staubig. Beleuchtung fehlt. Von Sitzgelegenheiten keine Spur. Handwerker statt Kinobesucher geben sich die Klinke in die Hand. Der Umbau der Kinosäle ist aber schon in den letzten Zügen. Ab Donnerstag, 14. Februar, können sich Besucher über noch mehr Kinogenuss freuen. Dann stehen in den Sälen zwar nur noch insgesamt 100 statt bisher 170 Plätze zur Verfügung.

„Aber dafür gibt es dann 1,80 Meter Beinfreiheit und Hocker, um die Füße aufzulegen“, verraten die Geschäftsführer Michael und Nicolas Geiger. Außerdem wird in den neuen Kinoräumen keine Werbung gezeigt. Besucher sehen lediglich Trailer von neuen Filmen, können Eis kaufen, und dann beginnt auch schon der Filmgenuss. In der ersten Woche können sich Kinobesucher über ein zusätzliches Bonbon freuen: „Wer an der Kinokasse zwei Karten für die Startwoche kauft, erhält eine davon gratis“, überraschen die Geigers. Online sei das Angebot aber nicht nutzbar. Zu sehen sein werden im rex 3 und rex 4 ab dem 14. Februar „Green Book“, „Der Junge muss an die frische Luft“, „Bohemian Rhapsody“, „A Star is born“ und „Die Frau des Nobelpreisträgers“. Am 14. Januar begann der Umbau an der Bahnhofstraße. Damals machten die Geigers mit dem Verkauf der Kinostühle von sich reden (die PZ berichtete). Innerhalb von 20 Minuten waren mehr als 150 Stück weg. Mindestens 25 Euro als Spende für die PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“ sollten die Käufer bezahlen. Nun wurde abgerechnet: 3250 Euro haben Michael und Nicolas Geiger an die PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“ überreicht. Und für alle Interessenten, die im Januar beim Kinostuhl-Verkauf leer ausgegangen sind, gibt es eine neue Chance: Im Jahr 2020 planen die Geigers, das rex 1 an der Bahnhofstraße umzubauen. Dann werden weitere 300 alte Kinostühle zu haben sein – auch wieder gegen eine Spende für die PZ-Hilfsaktion. „Wir freuen uns schon jetzt“, sagen PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer, Gründer von „Menschen in Not“, und Susanne Knöller , die Vorsitzende der Aktion.

Susanne Knöller

Susanne Knöller

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