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Pfarrerin Susanne Bräutigam zeigt, was sich in ihrer Kirche ändern soll. Fotos: Ketterl
Pfarrerin Susanne Bräutigam zeigt, was sich in ihrer Kirche ändern soll. Fotos: Ketterl
Der Platz von Organist Friedemann Sautter soll seine Ausrichtung ändern.
Der Platz von Organist Friedemann Sautter soll seine Ausrichtung ändern.
Stühle für mehr Flexibilität: Bänke und Schränke sollen unter der Empore weichen.
Stühle für mehr Flexibilität: Bänke und Schränke sollen unter der Empore weichen.
16.10.2017

Kirche in Huchenfeld bekommt neue innere Werte

Pforzheim-Huchenfeld. Das evangelische Gotteshaus in Huchenfeld soll 2018 saniert werden. Gottesdienste und Trauerfeiern finden dann im Gemeindesaal statt.

Pfarrerin Susanne Bräutigam knipst alle Lampen an, trotzdem bleibt es schummrig im Raum. Das soll sich ändern. Auch die Raumaufteilung ist nicht ideal, „die Kirche wird erst durch neue Bänke einen Mittelgang bekommen“, sagt Bräutigam. Kürzere, leichtere Elemente sollen für mehr Flexibilität sorgen, im hinteren Teil unter der Empore wird künftig nur noch bestuhlt werden. Auch Barrierefreiheit ist Bräutigam wichtig. Die braunen an eine Waschküche oder Garage erinnernden Fließen sollen einem Boden in Sandsteinoptik, passend zum Chorraum, weichen.Die sind nur einige der anstehenden Umbauarbeiten.

Wie viel diese kosten werden, stehe nicht fest, lässt die Sprecherin der evangelischen Kirche in Pforzheim, Claudia Becker, wissen. Noch sei das Projekt in der Planungsphase, der Stadtkirchenrat habe noch nicht darüber entschieden. „Die momentanen Planungen gehen in Richtung 250 000 Euro“, so Becker. Genaue Kostenschätzungen lägen aber noch nicht vor. Sobald diese feststehen, wolle man sich an den Oberkirchenrat wenden. Die Kirche hat die Hoffnung, den finanziellen Aufwand vollumfänglich oder zumindest zum Großteil über Mittel aus dem Sonderbauprogramm für Kirchen der Landeskirche decken zu können.

Ab Januar 2018 wird die Kirche geschlossen sein. Eine Umstellung für die rund 2900Gemeindemitglieder (mit Hohenwart und Schellbronn). Bis der Eröffnung nach der Sanierung – Bräutigam hofft vorsichtig auf den Spätsommer – nichts mehr im Weg steht, muss die Gemeinde für Gottesdienste mit 2016 durchschnittlich 65 Besuchern und die jährlich rund 40 Trauerfeiern ausweichen. Gut, dass in direkter Nachbarschaft das Gemeindezentrum mit 70 Plätzen fertiggestellt ist.

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