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Schloßkirchen-Pfarrerin Heike Reisner-Baral und Andrea Pfrommer von der ökumenischen Citykirche haben nicht mehr viel Zeit, auf den alten Kirchenbänken Platz zu nehmen – denn die stehen jetzt zum Verkauf. Foto: Ketterl
Schloßkirchen-Pfarrerin Heike Reisner-Baral und Andrea Pfrommer von der ökumenischen Citykirche haben nicht mehr viel Zeit, auf den alten Kirchenbänken Platz zu nehmen – denn die stehen jetzt zum Verkauf. Foto: Ketterl
31.03.2017

Kirchenbänke für jedermann: Mobiliar der Schloßkirche steht zum Verkauf

Pforzheim. Alles muss raus – aber doch bitte nicht auf den Müll. Bei dieser Vorstellung befällt Schloßkirchen-Pfarrerin Heike Reisner-Baral ein Schaudern. Sie setzt auf das ihr eigene Gottvertrauen, dass das Kirchengestühl – oder besser gesagt: die Bänke – einer weiteren, wenn auch profaneren Bestimmung zugeführt werden.

Denn wenn nach der großen Luther-Wanderausstellung und der Renovierung ein neues Kapitel im „Steinernen Geschichtsbuch“ der Stadt Pforzheim aufgeschlagen wird – vermutlich am Sonntag, 1. April 2018 –, werden Gottesdienstbesucher nicht mehr auf den gleichen Kirchenbänken Platz nehmen wie in den vergangenen Jahrzehnten. 130 Euro für die kurzen Bänke – 1,80 Meter lang, acht Stück insgesamt –, 230 Euro für die lange Variante (32 Stück, 4,50 Meter), dann erfolgt der Zuschlag. Allerdings nur für Selbstabholer. Der erste Kunde für die Kurz-Bank sei der ehemalige Verkehrsdirektor Wolfgang M. Trautz gewesen, verrät die Pfarrerin. Weitere Interessenten sollen folgen, hofft Reisner-Baral. So könne ein Großteil der Investition re-finanziert werden, den die neuen Bänke kosten – was nicht wesentlich teurer werde als die mögliche Auffrischung der alten Bänke samt Einlagerungs-Gebühr.

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