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Sozialbürgermeisterin Monika Müller (links) und Sozialamtsleiter Rüdiger Staib begutachten eine der wenigen Küchen im Gebäude an der Hirsauer Straße 224. Foto: Seibel
Sozialbürgermeisterin Monika Müller (links) und Sozialamtsleiter Rüdiger Staib begutachten eine der wenigen Küchen im Gebäude an der Hirsauer Straße 224. Foto: Seibel
12.03.2014

Kita, Küchen, Kaufvertrag: Noch viel zu tun im künftigen Asylbewerberheim

Pforzheim. Bis Ende des Jahres soll in Dillweißenstein soll ein Asylbewerberheim, aber auch eine Kita entstehen. Die PZ wirft einen Blick in das Gebäude an der Hirsauer Straße 210.

Die Vormieter sind ausgezogen. Manche, die Maler etwa, vor wenigen Wochen. Viele andere bereits vor Jahren. Ihre Gerüche sind geblieben, im Gebäude an der Hirsauer Straße 210, wo die Stadt Pforzheim bis Ende des Jahres rund 100 Asylbewerber unterbringen möchte. „Es ist noch viel zu tun“, räumt Sozialbürgermeisterin Monika Müller ein, die noch den Essensgeruch im 2. Stock des Nordflügels wahrnimmt. An erster Stelle steht der Erwerb des Gebäudes in Dillweißenstein, der noch nicht abgeschlossen ist.

Gut 4,5 Quadratmeter – drei mal drei Schritte – soll hier jeder Flüchtling zum Schlafen und Wohnen haben, sieben Quadratmeter müssen es ab 2016 sein. Doch derzeit wäre Müller froh, zumindest nach der alten Verordnung ausreichend Wohnungen bereitstellen zu können. Denn bis Ende des Jahres wird die Zahl der Asylbewerber in der Goldstadt von 220 auf etwa 450 steigen. Zum Vergleich: 2009 waren es nur 51, 1992 jedoch 1650 Flüchtlinge.

Da unter den Neuankömmlingen auch Kinder sein werden, möchte die Stadt im Südflügel eine Kindertagesstätte einrichten. Dort sollen „30 bis 35 Kinder betreut werden“, sagt Müller, die dies sowohl als Angebot für die neuen als auch für die bisherigen Bewohner des Stadtteils sieht.

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