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Buntes Programm: Bei der Einweihungsfeier zeigen die Kinder, was sie können.
Buntes Programm: Bei der Einweihungsfeier zeigen die Kinder, was sie können.
Die Kinder hatten sich ein buntes Programm einfallen lassen.  Mohaupt
Die Kinder hatten sich ein buntes Programm einfallen lassen. Mohaupt
01.05.2016

Kita an der Blücherstraße bekommt mehr Platz: 200 Gäste bestaunen neue Räume

Bei strahlenden Sonnenschein versammelten sich am Samstagnachmittag rund 200 Eltern, Kinder und Mitarbeiter, um den 225 Quadrtatmeter großen Erweiterungsbau der Kindertagesstätte an der Blücherstraße 26 offiziell einzuweihen. Jetzt haben dort 85 Mädchen und Jungen Platz, 35 mehr als vorher.

Als Ehrengäste waren neben der Stadträtin und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Jacqueline Roos (SPD) auch Sozialbürgermeisterin Monika Müller vertreten. Sie lobte insbesondere den tadellosen Ablauf des Bau-projekts. „Nicht comicbunt, sondern eine warme, vertraute Atmosphäre“, soll der Neubau laut Architekt Peter Moeller schaffen. Umgesetzt wurde dieses durch helle, offene Räume und die Ver-wendung warmer Holztöne.

Neues Mittagessen

Silvia Beilsteiner, Leiterin der Kindertagesstätte freute sich ebenfalls über den Erweiterungsbau. Sie betonte unter anderem den erheblichen Nutzen, den die Kita dadurch erhalte. Sei es das neu eingeführte Mittagessen, die verlängerten Öffnungszeiten oder das Zusatzangebot von Krippen-plätzen für Kinder im Alter von ein bis drei Jahren. Auch die bisherigen Bildungsbereiche konnten durch den Bau erweitert werden. Die Kinder können sich neben einem Atelier auch in einer Holz- oder Experimentierwerkstatt ausprobieren. Auch das Thema Ernährung ist stark in den Vordergrund gerückt. Dass die Kinder Spaß an den Angeboten haben, wurde an der Eröffnungsfeier deutlich. Neben zwei eingeübten Tanzvorführungen stellen die Kinder ihr Können auch beim Singen unter Beweis. Ihre Dankbarkeit gegenüber den Investoren und Befürwortern drücken sie daher in einem selbstkomponierten Lied aus, das das Wort „Danke“ in viele Sprachen übersetzt. Aufgrund der begrenzten Anzahl an Kita-Plätzen in Pforzheim, war ein dringender Handlungsbedarf notwendig. Es fehlen nach wie vor einige Hundert Plätze für KInder unter sechs Jahren. „Pforzheim ist im landesweiten Vergleich noch immer das Schlusslicht“, so Roos. Daher sehe sie den Ausbau der Kindertagesstätten nach wie vor als wichtigen Schwerpunkt ihrer Arbeit an.