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Schweinegrippe © dpa
03.11.2009

Kita bleibt trotz Schweinegrippe-Fall geöffnet

PFORZHEIM. Nach Absprache mit dem Gesundheitsamt bleibt die städtische Kindertagesstätte an der Habsburgerstraße in der Pforzheimer Nordstadt trotz eines Praktikanten geöffnet, der hier gearbeitet hat und an der Schweinegrippe erkrankt ist. Ein entsprechender Aushang zur Information der Eltern ist an der Eingangstür der Kita angebracht.

Es wird darin über den Krankheitsfall informiert und angekündigt, Informationsmaterial auszulegen. Mehr kann im Augenblick nicht getan werden. Wie Dr. Roswitha Kull, Leiter des Gesundheitsamtes, gegenüber PZ-news erklärte, müsse man immer von Fall zu Fall entscheiden und prüfen, wie viele Kinder erkrankt sind, und wie sehr das betreuende Personal von der Krankheit betroffen ist.

{ImageR}In diesem Zusammenhang weist Dr. Roswitha Kull darauf hin, dass sich insbesondere betreuende Personen, gleich ob sie nun Kinder hüten oder Patienten pflegen, gegen die Schweinegrippe impfen lassen sollten. Dr. Lidia Tschausowa, Kinderärztin am Gesundheitsamt, erklärte, dass mögliche Beschwerden als Folge der Grippeimpfung in der Regel weitaus harmloser seien als potenzielle gesundheitliche Folgen der Schweinegrippe.

Grundsätzlich gilt: Die Symptome der Schweinegrippe sind vergleichbar mit denen der jährlichen Grippe im Winter. Bei Verdacht sollte zunächst ein Arzt kontaktiert werden. Es ist möglich, dass ein Erkrankter andere ansteckt, bevor er die ersten Grippe-Symptome spürt. Größere Ansammlungen von Menschen sind zu vermeiden, beim Husten oder Niese sollten Mund und Nase bedeckt sein. Wann ein Genesener wieder zur Arbeit oder in die Schule darf, sollte der Arzt oder das Gesundheitsamt entscheiden.