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23.05.2017

Kita-Eltern loben Idee für „Ratskeller“

Pforzheim. Rückhalt für die Initiative, Leerstände im Allgemeinen und den früheren „Ratskeller“ im Besonderen auf die Tauglichkeit für Kitas und weitere Kinderbetreuungseinrichtungen zu untersuchen, kommt vom Gesamtelternbeirat der Pforzheimer Kitas (GEPK).

„Die Idee sollte unbedingt weiter verfolgt werden“, teilt Jasmin Schäfer als GEPK-Sprecherin mit. Dies wäre angesichts des akuten und vermehrt drohenden Mangel an Kita-Plätzen ein großer Schritt, aber auch das Signal in Richtung familienfreundliche Stadt, auf das viele schon lange warteten. Wie berichtet, hatte der Internationale Bund grundsätzlich nicht ausgeschlossen, dort als Träger in Frage zu kommen, wenn die Rahmenbedingungen stimmten. Sozialbürgermeisterin Monika Müller habe „vollkommen recht, indem sie sagt, dass nun Querdenken angesagt ist“. Der GEPK sei dafür, alte Strukturen aufzubrechen. Dazu gehöre auch, die Gebührenordnung zu prüfen und neu zu strukturieren, um mittlere Einkommen zu entlasten und die Staffelung zu Spitzenverdienern neu aufzustellen. Die Finanzgrundlage müsse stimmen, um Bezahlung und Qualifikation des Personals sicherzustellen und auch Wertschätzung zu zeigen. Nichts dürfe zu Lasten der Qualität gehen. Bei diesen Planungen hofft der GEPK, von der Stadt eingebunden zu werden. Ein erstes Gespräch mit der Bürgermeisterin habe stattgefunden.

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