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Die Zuhörer erlebten in der Christuskirche ein facettenreiches Programm.  Frommer
Die Zuhörer erlebten in der Christuskirche ein facettenreiches Programm. Frommer
13.11.2017

Klangvolles Jubiläum beim MGV Arlinger

Pforzheim. Zu seinem zehnjährigen Bestehen hat der gemischte Neue Chor 07 des MGV Arlinger jede Menge musikalische „Verstärkung“ präsentiert. Neben den Gastsängern des Rebstock Quartetts Brötzingen sorgten der kraftstrotzende Bassbariton Aleksandar Stefanoski, der umtriebige Organist Benedikt Sauer und das überragende Solistenensemble „The Chambers“, die Virtuosen der Jungen Philharmonie Köln, für die Facetten eines außergewöhnlichen Kirchenkonzerts, dessen Ausklang von stehenden Ovationen und einer Zugabe umrahmt wurde.

Der vielbeschäftigten Sopranistin und Stimmbildnerin Miriam Kurrle (32) fiel beim Konzert die „Herkules-Aufgabe“ der Orchester- und Chorleitung zu. Doch Kurrle löste die Herausforderung – das perfekte Zusammenspiel aller am Auftritt Beteiligten – mit Bravour. Die Repertoireauswahl vor allem der ersten Konzerthälfte war dem besonderen Veranstaltungsort, der 1912 errichteten Christuskirche, geschuldet. Der Neue Chor 07 und „The Chambers“ eröffneten mit Mozarts „Ave verum corpus“, gefolgt von Johann Sebastian Bachs „Air for Advent“. Noch vor Miriam Kurrles Sologesangsnummer – das „Ave Maria“ von Robert Stolz – ließ das achtköpfige Kölner Solistenensemble seine Extraklasse bei den drei Sätzen von Bachs Suite Nr. 2 (BWV 1067) für Flöte und Streicher aufblitzen. Für ihre gefühlvolle Interpretation von Dmitri Shostakovichs Jazz Suite „Waltz No. 2“ erhielt das junge Ensemble besonders kräftigen Applaus von den Zuhörern im voll besetzten Jugendstil-Gotteshaus.

Ähnlich vom Publikum gefeiert wurde die Schlussnummer des ersten Sets – die „Singschule“ aus der Oper „Zar und Zimmermann“ – der Bassbariton Aleksandar Stefanoski Kraft seiner Stimme einen markanten Stempel aufdrückte.

Weltliche Instrumentalmusik und populäre Chorarrangements bestimmten dann die zweite Konzerthälfte.

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