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Die Fußgängerzone (rot markierter Bereich) wird für insgesamt 2,75 Millionen Euro aufgewertet – ein Baustein in der angestrebten Neugestaltung der kompletten Innenstadt. Foto: PZ-Archiv/Ketterl
Die Fußgängerzone (rot markierter Bereich) wird für insgesamt 2,75 Millionen Euro aufgewertet – ein Baustein in der angestrebten Neugestaltung der kompletten Innenstadt. Foto: PZ-Archiv/Ketterl
15.12.2015

Klares Ja im Gemeinderat: Pforzheimer Fußgängerzone wird umgebaut

Pforzheim. Ein zwischenzeitlich heiß diskutiertes Projekt hat der Gemeinderat am Dienstag mit großer Mehrheit auf den Weg gebracht. Die Fußgängerzone wird umfassend neu gestaltet. Lediglich zehn Prozent der anvisierten Kosten von 2,75 Millionen Euro muss die Stadt selbst aufbringen.

Umstrittener war dagegen die Verwendung der weiteren Fördergelder von insgesamt 6,1 Millionen Euro, die Pforzheim als finanzschwache Kommune vom Bund erhält. Das Gremium kippte für viele überraschend doch noch den Wiederaufbau des Baumstegs, für den sich insbesondere Baubürgermeister Alexander Uhlig starkgemacht hatte. Einstimmig votierten die Stadträte dafür, an der Karl-Friedich-Schule in Eutingen für 2,8 Millionen Euro eine neue Kita zu bauen.

Ähnlich einhellig unterstützte das Gros der Fraktionen den großen Wurf für die City. Zur Erinnerung: Noch in der Sitzung des Finanzausschusses hatte es vergangene Woche nur zu einer knappen Mehrheit gereicht, weil die Grüne Liste sowie die Fraktion aus FDP und Freien Wählern dagegen stimmten und sich die CDU enthielt. Die Folge waren eindringliche Appelle des Einzelhandels, deren Vertreter Karsten Jung vom gleichnamigen Modehaus am Dienstag auf der Tribüne des Ratssaals die Entwicklung mit sichtlicher Freude und Erleichterung quittierte.

Denkbar knapp mit 19 zu 20 Stimmen fiel der mit 705.000 Euro veranschlagte Baumsteg durch. Das Gremium beschied der Enzquerung eine untergeordnete Priorität und folgte dem Antrag der Grünen Liste, stattdessen für 367. 000 Euro die Christophallee auf einem Teilstück mit Flüsterasphalt zu versehen. Das überschüssige Geld soll in den bislang für 750.000 Euro geplanten Austausch der Beleuchtung im Stadtgebiet fließen.

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