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Zum Abschiebegefängnis in der Oststadt führt der Protest von links gegen die Asylpolitik die rund 60 Teilnehmer. Foto: Bechtle
Zum Abschiebegefängnis in der Oststadt führt der Protest von links gegen die Asylpolitik die rund 60 Teilnehmer. Foto: Bechtle
26.02.2017

Kleine Demo gegen Abschiebung in Pforzheim: Rund 60 Teilnehmer bei Kundgebung

Pforzheim. Eine „Festung der Inhumanität“ und ein Symbol der Abschottung Europas: So haben die Veranstalter einer Kundgebung gegen Abschiebungen und für eine andere Asylpolitik am Sonntag die Abschiebehaftanstalt in der Pforzheimer Oststadt genannt.

Der Protest, an dem sich unter anderem der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, die Space Initiative Heidelberg sowie Vertreter der Partei „Die Linke“ beteiligten, fand im Rahmen des „European March for Refugee Rights“ statt, einer europaweiten Aktion für Flüchtlingsrechte. Er begann gestern gegen 13 Uhr vor dem Pforzheimer Hauptbahnhof, wo ein Redner vor rund 60 überwiegend auswärtigen Teilnehmern kritisierte, dass die aktuelle Rückführungspolitik und die Ausreiserestriktionen in Nordafrika ohne Beteiligung von Menschenrechtsorganisationen besprochen und beschlossen worden seien. Im Anschluss begab sich der Demonstrationszug durch die Pforzheimer Innenstadt zur Abschiebehaftanstalt an der Rohrstraße. Redner waren unter anderem Seán McGinley vom Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, die frühere Pforzheimer und heutige Friedrichshafener Linken-Bundestagsabgeordnete Annette Groth sowie Michel Brandt, Bundestagskandidat der Linken im Wahlkreis Karlsruhe Stadt. Nach Polizeiangaben verlief die Kundgebung ohne besondere Vorkommnisse.

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