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Nur eingeschränkt ist der Verkehr rund um die Baumannbrücke möglich. Der Knotenpunkt erfährt eine Generalsanierung – wie ein Großteil der Kelterstraße. Foto: Seibel
Nur eingeschränkt ist der Verkehr rund um die Baumannbrücke möglich. Der Knotenpunkt erfährt eine Generalsanierung – wie ein Großteil der Kelterstraße. Foto: Seibel
15.12.2015

Kleiner Lichtblick für Firmen der Dauerbaustelle Kelterstraße

Pforzheim. Ganz offensichtlich hat man beim Grünflächen- und Tiefbauamt (GTA) die Interessen der Anlieger an der „Brötzinger Riviera“ auf dem Radar gehabt – nicht aber die der Geschäftsleute rechts und links der Kelterstraße östlich der Baumannbrücke. Dies erfuhr man erst aus der PZ – und davon, dass die Schick-Gruppe (Gase und Kältemittel), Norma (Discounter) und „Heidis Wurst- und Fleischwaren“ (Shop-in-shop bei Norma) massiv von Umsatzeinbußen betroffen sind, weil die Kelterstraße zwischen Viktoria- und Baumannbrücke seit September und noch bis zum Frühjahr nur in westlicher Richtung befahrbar ist.

Das Grünflächen- und Tiefbauamt werde den Geschäftsleuten auf Wunsch ein Angebot unterbreiten, sagt der städtische Pressereferent Philip Mukherjee: „Es besteht die Möglichkeit, stadteinwärts vor der Kreuzung Kelterstraße/Viktoriabrücke eine Informationstafel anzubringen.“ Diese könne dann Hinweise zur Erreichbarkeit der betroffenen Geschäfte enthalten. Wenigstens etwas.

Dem Vorwurf der Firmen, nun werde an der Kelterstraße/Baumannbrücke schon zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres der Asphalt aufgerissen, etwas gebuddelt und das Ganze wieder zugeschüttet, entgegnet Mukherjee: Die Arbeiten erfolgten „nach Plan“. Im ersten Bauabschnitt seien lediglich Belagsarbeiten in geringem Umfang vorgenommen worden. Der Umbau des gesamten Knotenpunkts sei „schon immer für den zweiten Bauabschnitt vorgesehen“ gewesen, da dafür auch Arbeiten an der Verkehrstechnik erforderlich seien und dies großflächiger geschehen müsse.

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