
Pforzheim. Lose Kabel hängen aus der Wand, Rohre liegen offen in der Decke, überall ist roher Beton. Auch wenn Ruß und Rauch verschwunden sind, legt der kahle Raum Zeugnis von einem Ereignis ab, das am Helios Klinikum alles veränderte: Anfang Mai kam dort bei einem Brand in der Zentralen Notaufnahme (ZNA) ein 58-jähriger betrunkener Patient ums Leben, der dort wegen seines aggressiven Verhaltens fixiert worden war und das Feuer dann selbst verursacht haben soll. Das wirkt stark nach, obwohl die Mitarbeiter auch versuchen, wieder nach vorne zu schauen.
„Natürlich ist dieses furchtbare Ereignis in den Köpfen drin, und wir sind alle immer noch sehr betroffen“, sagt der Leitende Arzt der Zentralen Notaufnahme Thilo Bode. Das lasse
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