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Immer mehr Skelette kommen zum Vorschein. Fotos: Lorch-Gerstenmaier
David Korinth stieß auf Schädel.
15.09.2016

Knochenfunde auf der Pforzheimer Deponie Hohberg

Pforzheim. Irgendwann wird aus Asphalt Schotter, dann aus Schotter Sand, wird aus Straße Piste, aus Hang Plateau – hier, auf der Erdeponie des Hohbergs, ist David Korinths Arbeitsplatz. Und hier macht der 27-jährige Raupenfahrer an diesem Donnerstag eine Entdeckung, die er so schnell nicht vergessen wird: erst ein Schädel, dann zwei, drei, vier, dazu Knochen, große, kleine, alle dunkelbraun-rot verkrustet, keine Haare, nichts Aktuelles, kein Fall für die Spurensicherung der Kripo. Wenigstens das – und „nur“ ein Fall für zwei Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Nord, die den Abraum untersuchen, die Skelett-Teile in Tüten verpacken und in ihren Mercedes-Kombis verstauen.

Bildergalerie: Knochenfunde auf der Deponie

Es ist gegen 15 Uhr. Wieder hat ein Lastwagen eine Fuhre Erde aus Dillweißenstein auf den Hohberg gebracht – Aushub aus Dillweißenstein, wo der Eigenbetrieb Stadtentwässerung Pforzheim (ESP) bis März kommenden Jahres zwei Regenklärbecken errichten will. Am Montag haben die Vorarbeiten begonnen – am Ernst-August-Haug-Weg zwischen Kinderspielplatz und Nagold sowie am Uferweg zwischen Gefallenendenkmal und Nagold.

Korinth planiert die angelieferte Erde – und dann sieht er den ersten Schädel.

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